U20-Nationalteam hat den Aufstieg vor Augen

Sport / 13.12.2019 • 22:25 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Julian Payr und seine Nationalteamkollegen jubeln über den Ausgleich zum 1:1 gegen Lettland.öehv
Julian Payr und seine Nationalteamkollegen jubeln über den Ausgleich zum 1:1 gegen Lettland.öehv

Nach 2:1-Sieg über Favorit Lettland Tabellenführer.

Minsk Österreichs U20-Eishockey-Nationalteam überraschte bei der U20-WM der Division I in Minsk mit einem 2:1-Sieg (1:1, 1:0, 0:0) über Lettland. Als Tabellenführer haben die jungen Österreicher um Kapitän Julian Payr nun die Chance, am Sonntag (10.30 Uhr) gegen Slowenien als erste österreichische U20-Nationalmannschaft seit zehn Jahren wieder in die Top Division der zehn großen Nationen aufzusteigen.

Nach einem frühen Gegentreffer durch Patriks Zabusovs (6.) drehten Benjamin Baumgartner in doppelter Überzahl auf Vorarbeit von Ex-Davos-Teamkollege Payr mit seinem fünften Turniertreffer (10.) und Luis Lindner (25./PP) die Partie. „Unsere Vorgabe war, immer diszipliniert zu agieren und im Sinne des Teams zu spielen. Wir haben gewusst, dass wir mit dieser Spielweise Lettland schlagen können“, sagte Trainer Marco Pewal. Nun gelte es, auf dem Boden zu bleiben. „Wir haben es selbst in der Hand, das ist jetzt schon eine große Leistung.“

Das U 20-Team ist die erste Mannschaft, die das Programm von Nationalteamcoach Roger Bader komplett durchlaufen hat. Alle rot-weiß-roten Auswahlen spielen den selben Stil wie die A-Mannschaft, versuchen Tempoeishockey mit vier Blöcken umzusetzen.

Für Österreich wäre es die vierte Teilnahme an einer A-WM der U20. Beim bisher letzten Aufstieg 2008 waren mit Stefan Ulmer, Raphael Herburger oder Alexander Pallestrang Spieler dabei, die über Jahre zu Leistungsträgern im Nationalteam wurden.

Die Junioren-A-WM wird seit 1977 ausgetragen. Österreich war 1981 – u.a. mit den Ländle-Spielern Konrad Dorn, Dieter Haberl, Herbert Keckeis, Rudolf Hofer – sowie 2003/04 mit dabei, nachdem Thomas Vanek, Oliver Setzinger, Thomas Koch und Thomas Urban die U20 nach oben geschossen hatten. VN-ko