Hirschbühl weiß, wo es hapert

Sport / 16.12.2019 • 22:24 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Das Lauteracher Slalom-Ass kennt die Schwachstellen.

Val d‘isere Nach dem Rücktritt von Marcel Hirscher haben Österreichs Technik-Skiherren wie befürchtet mit Aufholbedarf zu kämpfen. „Es ist nicht einfach, wenn der Beste wegfällt und dann mit Manuel Feller der Zweitbeste auch noch“, gestand Herrenchef Andreas Puelacher nach dem Slalom in Val d’Isére und damit dem vierten Technik-Saisonrennen ohne ÖSV-Podestplatz.

Immerhin gab es in Frankreich den ersten Top-5-Platz für die ÖSV-Techniker, und zumindest im Slalom scheinen sowohl Michael Matt als auch Christian Hirschbühl Kandidaten für das Podest zu sein. Beide sind überzeugt, dass eigentlich nur noch Kleinigkeiten fehlen. „Es ist ärgerlich, dass ich wie schon in Levi im zweiten Durchgang nicht ganz zeigen konnte, was ich drauf habe“, gab sich Hirschbühl selbstkritisch. Der Lauteracher hatte in Frankreich nach eigenen Aussagen auch nicht das richtige Set-up erwischt. „Ab dem dritten Tor hat es mich nur raufgeschoben“, sagte Hirschbühl, dem das als Erklärung aber nicht reicht. „Ski und Läufer gehören zusammen, das hat früher auch Marcel gezeigt. Da habe ich also über Weihnachten und Neujahr definitiv was aufzuholen, damit ich im Jänner bei den Klassikern konkurrenzfähiger bin.“ Speziell im Flachen und auf schlechten Pisten brauche es bei ihm Verbesserungen.