Austria Lustenau und Morys einigen sich auf Trennung

Sport / 18.12.2019 • 19:40 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Nach nur einem halben Jahr Zusammenarbeit gehen Austria Lustenau und Matthias Morys schon wieder getrennte Wege. <span class="copyright">Gepa</span>
Nach nur einem halben Jahr Zusammenarbeit gehen Austria Lustenau und Matthias Morys schon wieder getrennte Wege. Gepa

Matthias Morys (32) verläßt Austria Lustenau bereits nach nur knapp einem halben Jahr wieder.

Markus Krautberger

Lustenau Beim letzten Saisonmatch von Austria Lustenau beim SV Lafnitz (2:0) stand Matthias Morys schon nicht mehr im Kader. Bereits damals schienen die Weichen auf Trennung gestellt worden sein. Denn, wie die Vorarlberger Nachrichten berichtetet, erklärte Austria-Trainer Roman Mählich, in Zukunft nicht mehr auf den 32-jährigen Deutschen, der über einen Vertrag bis 2021 bei den Grün-Weißen verfügte, zu setzen. Morys akzeptierte die Situation und die laufenden Gespräche mit dem Klub haben nun zu einer einvernehmlichen Trennung geführt. Morys, der bereits in den letzten Wochen lose mit einigen Klubs aus der zweiten und dritten deutschen Liga in verbindung gebracht wurde, verläßt Austria Lustenau mit dem 31.12.2019.

„Die Vertragsauflösung ist für beide Seiten eine gute Lösung. Wir können verstehen, dass Morys sich für eine andere sportliche Herausforderung entschieden hat und akzeptieren seinen Wunsch“.

Stphan Muxel, Vorstandsmitglied Austria Lustenau

In einer Presseaussendung des Vereins erklärte Sportvorstand Stephan Muxel, „dass die einvernehmliche Vertragsauflösung für beide Seite eine gute Lösung ist. Wir können verstehen, dass Matthias sich für eine andere sportliche Herausforderung entschieden hat und akzeptieren seinen Wunsch.“
Morys unterschrieb erst im Sommer 2019 einen Kontrakt in Lustenau und kam danach in zwölf Ligaspielen und drei Cuppartien zum Einsatz. Im Meisterschaftsbetrieb erzielte er immerhin vier Tore und war bei drei Treffern Vorlagengeber. Im ÖFB-Cup gelang dem Deutschen ein Tor und vier Assists. Obwohl man dem ehemaligen RB Leipzig-Kicker immer immensen Einsatzwillen attestieren konnte, gelang es ihm nur sehr selten, in die Rolle des Leaders der Mannschaft zu schlüpfen.