Pechsträhne und Bekenntnisse

Sport / 18.12.2019 • 20:44 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Josip Juric-Grgic zog sich einen Bruch des Mittelhandkochens zu.GEPA
Josip Juric-Grgic zog sich einen Bruch des Mittelhandkochens zu.GEPA

Nach Coric und Mohr fällt bei Bregenz Handball nun auch Juric-Grgic drei Monate aus.

Bregenz Ante Esegovic seit Ende April außer Gefecht, dann der Kreuzbandriss von Kreisläufer Marko Coric Mitte Oktober, vor wenigen Tagen die Schultereckgelenkssprengung an der Wurfhand bei Florian Mohr und nun der Ausfall von Scharfschütze Josip Juric-Grgic. Als ob das erstmalige Abrutschen in die Abstiegsrunde der Spusu Liga 2019/20 für Bregenz Handball nicht schon genug „Strafe“ wäre. „Ich habe langsam das Gefühl, dass wir in dieser Spielperiode von einer einzigartigen Pechsträhne verfolgt werden“, beschreibt Cheftrainer Markus Burger die derzeitige Situation. „Mir gehen langsam die Spieler aus und ich bin schon gespannt, welche Hiobsbotschaften es noch zu verkraften gibt bis zum Trainingsstart Anfang Jänner.“

Beim 33:28-Heimsieg gegen Linz zum Abschluss der Hauptrunde zog sich der Juric-Grgic einen Bruch des Mittelhandknochens am rechten Wurfarm zu. Der 24-jährige Kroate, mit 81 Volltreffern (Schnitt 4,5 pro Spiel) zweiterfolgreichster Bregenzer Werfer in der Hauptrunde und auf Rang 13 in der Ligawertung, wurde bereits in Bludenz operiert. Mit einem Comeback von Juric-Grgic ist frühestens Mitte Februar zu rechnen. Gleiches gilt für Mohr und bei Coric ist nicht damit zu rechnen, dass er in dieser Saison noch einmal auflaufen wird können. Laut Sportchef Björn Tyrner will man in der Ligapause auf der Kreisposition einen neuen Spieler verpflichten.

Aus personeller Sicht durfte sich Tyrner in den letzten Tagen über die erfolgreichen Vertragsverlängerungen der Goalies Ralf-Patrick Häusle und Goran Aleksic um je zwei Saisonen freuen. VN-JD