Adi Hütter nimmt Spieler in Schutz

Sport / 19.12.2019 • 18:19 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Der Altacher Adi Hütter erlebt aktuell die wohl schwerste Zeit in Frankfurt. afp
Der Altacher Adi Hütter erlebt aktuell die wohl schwerste Zeit in Frankfurt. afp

Frankfurt Die Botschaft war Adi Hütter wichtig, er wiederholte sie deshalb gleich mehrfach. „Ich möchte eine Lanze brechen für meine Mannschaft“, sagte der Trainer von Eintracht Frankfurt nach der bitteren 2:4 (2:1)-Heimniederlage gegen den 1. FC Köln. Oder: „Ich stelle mich vor meine Spieler. Sie haben versucht, den Kampf anzunehmen.“ Erklärbar sei die Pleite nach nur vermeintlich komfortabler 2:0-Führung allein mit der fehlenden Kraft am Ende eines langen Fußball-Jahres. „Man sieht, dass viele Spieler falsche Entscheidungen treffen, weil eine unglaubliche Müdigkeit da ist – körperlich und mental“, sagte Hütter: „Ich nehme die Spieler da in Schutz.“

Die bereits 30 Pflichtspiele im Laufe der Hinrunde seien „eine Menge Holz“, so der Altacher weiter. Nach dem 50. Bundesliga-Spiel auf der Trainerbank der Hessen musste er sich auch fragen lassen, ob er sich nun Gedanken über seine Zukunft machen würde. „Was meine Person betrifft, habe ich keinen Ansatz, dass ich mir da Gedanken mache“, erwiderte Hütter. „Sicher ist es die unangenehmste Zeit, seit ich hier bin. Das muss man klar sagen.“ Um die prekäre Lage der Frankfurter vor der Winterpause noch etwas zu verbessern, sollte zum Saisonausklang am Sonntag ein Sieg beim Liga-Letzten SC Paderborn her.