Eishockey: Bulldogs weht ein rauer Wind ins Gesicht

Sport / 20.12.2019 • 23:45 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Dornbirn-Stürmer Tomi Körkkö sorgte für beim Ehrentreffer durch Keaton Ellerby für Unruhe vor dem Tor von Bernhard Starkbaum. gepa
Dornbirn-Stürmer Tomi Körkkö sorgte für beim Ehrentreffer durch Keaton Ellerby für Unruhe vor dem Tor von Bernhard Starkbaum. gepa

Dornbirn verlor in Wien 1:5.

Wien Niederlage Nummer 23 in der laufenden Saison der Erste Bank Eishockeyliga für den Dornbirner EC. In Wien unterlagen die Bulldogs mit 1:5. Heute muss die Mannschaft von Kai Suikkanen nach Znojmo, die Tschechen setzten sich gestern gegen den KAC nach 5:1-Führung knapp mit 6:5 durch.
Föhnsturm in Altenrhein, mehr als sechs Stunden mussten die Bulldogs auf die Fluggenehmigung nach Wien warten. Um 19.45 Uhr, mit einer halben Stunde Verspätung, fiel dann in der Erste-Bank-Arena der erste Puck. Und dann blies den Bulldogs ein zweites Mal an diesem Tag ein rauer Wind ins Gesicht.

Drei Gegentore im Startabschnitt

Die Vienna Capitals trafen nach 105 Sekunden durch David Aslin zur 1:0-Führung, er gab einem Schuss von Lucas Birnbaum die entscheidende Richtungsänderung. Der Hausherr legte in regelmäßigen Abstände Tore nach, zuerst durch Mike Zalewski, dann durch Marc-Andre Dorion (17.) Dornbirn? Fehleranfällig im Spielaufbau, lasch bei der Arbeit in der eigenen Zone. Die erste Chance für die Bulldogs, die wieder auf Verteidiger Robin Gartner setzen konnten, tat sich erst in Minute 14 auf. Bei einem Schuss von Mathias Bau Hansen musste sich Wien-Torhüter Bernhard Starkbaum strecken, Magnans Versuch ging knapp am Tor vorbei. Keaton Ellerby nützte dann die erste Überzahlmöglichkeit zum 1:3 (20.) Aus einem weiteren Powerplay zu Beginn des Mitteldrittels konnte Dornbirn kein Kapital schlagen, dafür waren die Capitals mit einem Doppelschlag präsent: Zalewski (36.) und Brenden Kichton (39.) erhöhten auf 5:1. Dornbirn gelang es auch im dritten Abschnitt nicht, Akzente zu setzen, die Wiener spielten den Sieg unaufgeregt nach Hause. Emilio Romig gefiel nicht, was sein Team geboten hatte: „Es war nicht gut von unserer Seite. Es hat gleich eingeschlagen, obwohl wir eigentlich einen guten Start wollten. Ich habe nicht wirklich etwas Positives zu sagen, etwas Schlechtes will ich auch nicht sagen.“