Katar als guter Boden für Liverpool

Sport / 22.12.2019 • 21:20 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Der frischgekrönte Fußballer des Jahres aus Afrika: Mo Salah.REUTERS
Der frischgekrönte Fußballer des Jahres aus Afrika: Mo Salah.REUTERS

Der Champions-League-Sieger feiert Klub-WM-Titel.

Doha Entspannt schlenderte Jürgen Klopp über den Rasen des Khalifa Stadions von Doha. „Eine wundervolle Nacht. Für uns. Für alle im Verein“, schwärmte der deutsche Trainer des FC Liverpool. Nach der Champions League und dem Supercup dürfen sich die Reds erstmals Club-Weltmeister nennen. „Drei Titel in einem Jahr – fantastisch“, sagte Andrew Robertson nach dem 1:0 nach Verlängerung gegen Flamengo Rio de Janeiro: „2020 sollen mehr Pokale folgen.“

Die Vorzeichen für den nächsten Coup könnten kaum besser sein: Dank des 3:1-Erfolgs von ManCity am Samstag gegen Leicester beträgt der Vorsprung des Spitzenreiters auf den Zweiten bei einem Spiel weniger satte zehn Punkte. Nie zuvor waren die Reds-Fans dem ersten Titel seit 1990 näher.

Doch so weit wollte Klopp nicht denken. Viel lieber schickte der 52 Jahre alte Trainer seinem Team eine Liebeserklärung. „In der Vergangenheit gab es einige Momente, in denen ich Mühe hatte, die richtigen Worte auf Deutsch zu finden“, so der Deutsche. „Unglaublich“, nannte er den Auftritt seines Teams.

Roberto Firmino sorgte in Minute 99 mit seinem Tor für die Entscheidung. „Wir wollten unbedingt gewinnen und das haben wir gezeigt“, so der Goldtorschütze. Auch wenn die Club-WM nicht den Stellenwert der Champions League besitzt, feierten die Liverpool-Profis ausgelassen. „Vor dem Endspiel wusste ich nicht, wie sich dieser Titel anfühlen wird. Jetzt weiß ich es: hervorragend“, so Klopp.