Negativtrend nicht gestoppt

Sport / 22.12.2019 • 21:20 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Für Frankfurts Spieler endete das Fußballjahr mit einer Niederlage in Paderborn.afp
Für Frankfurts Spieler endete das Fußballjahr mit einer Niederlage in Paderborn.afp

1:2 in Paderborn bedeutet für Frankfurt siebte sieglose Ligapartie in Folge.

Paderborn Adi Hütter ist es im letzten Spiel vor der Winterpause nicht geglückt, wie erhofft den Karren von Eintracht Frankfurt aus dem Dreck zu ziehen. Der Europa-League-Sechzehntelfinalgegner von Red Bull Salzburg unterlag Schlusslicht Paderborn nach einer langen Herbstsaison im letzten Pflichtspiel 2019 in der deutschen Bundesliga mit 1:2. Es war Frankfurts siebte sieglose Ligapartie in Folge.

Stammspieler fehlten

Die jüngsten vier Pflichtspiele wurden allesamt verloren. Ein Treffer von Bas Dost (72.) war am Ende zu wenig. Martin Hinteregger fehlte aufgrund einer Gelbsperre. Für Paderborn avancierten Abdelhamid Sabiri (9.) und Sebastian Schonlau (41.) zu den großen Helden. Der Letzte (12 Punkte) schöpfte damit zum Jahresabschluss neuen Mut im Abstiegskampf, rückte näher an Werder Bremen (14) heran. Auch Fortuna Düsseldorf (15) ist in absoluter Griffweite. Frankfurt hat als 13. nur noch einen Drei-Punkte-Polster auf Düsseldorf und den Relegationsplatz. „Am Ende ging es darum zu gewinnen, und das haben die Jungs gemacht. Sie haben viel dafür getan“, sagte SC-Trainer Steffen Baumgart, betonte aber auch: „Wir sind froh, dass wir 2:1 gewonnen haben, wissen aber auch, was wir besser machen müssen.“

Die Eintracht wirkte in ihrem 56. Pflichtspiel in diesem Jahr von Beginn an platt und inspirationslos. Zwar hatte Frankfurts Trainer Adi Hütter seinen Spielern nach dem 2:4 gegen Köln einen freien Tag zur Erholung gegönnt, doch am Ende eines langen Fußball-Jahres fruchtete diese Maßnahme nicht mehr. Bobic erkannte „Müdigkeit im Kopf“ und monierte, dass die „Jungs zu schnell mit den Köpfen unten“ seien. „Wenn du in so einem Trend bist, ist es gar nicht so einfach, den Bock wieder umzustoßen“, sagte der Ex-Profi.

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Frankfurter nahezu alles schuldig. Ohne den siebenfachen Torschützen Goncalo Paciencia und Mittelfeldkämpfer Sebastian Rode, die beide nicht rechtzeitig fit geworden waren, und den gesperrten Martin Hinteregger fehlten den Hessen die Spieler, um die Mannschaft zu führen.