Liebe ungebrochen, Schmerz groß

Sport / 27.12.2019 • 21:53 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Lienz Dreimal ist Anna Veith in diesem Ski-Winter im Weltcup erst angetreten, verpasste in den Riesentorläufen von Killington (35.) und Courchevel (34.) das Finale und schrieb als 26. im Super-G von St. Moritz an. Die zweifache Gesamtweltcupsiegerin geht nach der dritten schweren Knieverletzung den mühsamen Weg zurück und hofft in Lienz auf einen entscheidenden Schritt. 2011 und 2013 gewann sie den Riesentorlauf im Osttiroler Skiort, 2017 im erst zweiten Riesentorlauf nach damaliger Knieverletzung schaute Rang 21 heraus. „Ein Schritt war es, darauf lässt sich aufbauen“, sagte die Salzburgerin vor zwei Jahren. Worte, die sie auch am Samstag gerne sprechen möchte. Für sie geht es derzeit im Training vor allem um das Hervorholen von Gefühlen und Erlebnissen. Die Analyse habe ergeben, dass sie in letzter Zeit zu wenig Rennen gefahren sei und das unsicher mache. In Kühtai und Toblach legte die 30-Jährige deshalb jeweils zwei Trainingstage ein. Die nächsten Rennen in Zagreb, Zauchensee und Flachau sind kein Thema, womit Lienz das einzige Heimrennen in diesem Winter bleiben wird. Rennmäßig wird sie erst am 18. Jänner in Sestriere im Riesentorlauf wieder zu sehen sein, dann folgen fünf Wochenenden am Stück mit je zwei Rennen.