Liensberger und Co. wollen in Lienz so richtig in Schwung kommen

Sport / 27.12.2019 • 21:53 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Katharina Liensberger sucht im Riesentorlauf noch die Abstimmung.gepa
Katharina Liensberger sucht im Riesentorlauf noch die Abstimmung.gepa

Lienz Acht Jahre ist es her, dass Mikaela Shiffrin das erste Mal in ihrer Karriere auf das Weltcup-Podest gefahren ist. Bei den Alpin­skirennen in Lienz wurde sie 2011 Slalom-Dritte. Am Wochenende zählt sie am Hochstein erneut zu den Topfavoritinnen, für die ÖSV-Damen geht es um die Rückkehr auf das Podest, seit 2013 herrschte dort Flaute. Fünfmal stand die Gesamtweltcupführende in Lienz bisher auf dem Podest, der einzige Shiffrin-Sieg datiert aber von 2017 im Slalom, im Riesentorlauf war sie zweimal Dritte. Der nächste Sieg Shiffrins wäre der 63. ihrer Karriere, damit läge sie einen vor Annemarie Moser Pröll (62) und 19 hinter Rekordhalterin und Landsfrau Lindsey Vonn (82). Im Torlauf läuft es für die 24-Jährige auch in diesem Winter tadellos. Im Riesentorlauf indes schauten nur die Ränge zwei, drei und 17 heraus – zu wenig für die erfolgsverwöhnte und mit hohen Erwartungen behaftete US-Amerikanerin.

Auch für die ÖSV-Damen ist der Riesentorlauf die problematischste Disziplin. Seit dem Erfolg von Eva-Maria Brem am 7. März 2016 in Jasna wartet man auf einen Weltcup-Sieg in der alpinen Kerndisziplin. „Dass es so lange her ist, ist echt schade. Ich kann diese Diskussion beenden, und das ist auch das Ziel, das ich habe. Es ist bis jetzt nicht gelungen, aber ich arbeite jeden Tag dran“, sagte Brem. Ein Heimrennen zu haben, sei schön, aber für sie sei entscheidender, wie sie fahre, nicht wo sie fahre.

Die Göfnerin Katharina Liensberger (22), konstanteste Slalomläuferin mit einem sechsten und einem siebten Rang, kam im Riesentorlauf noch nicht so richtig in Schwung. „Ich war vor zwei Jahren das erste Mal hier, habe mich im Riesentorlauf nicht qualifiziert. Das Ziel ist, in beiden Durchgängen am Start zu stehen. Das bedeutet hier, vom Start weg gleich mit voller Kraft beginnen, gut anschupfen und dann die Schwünge gut ins Ziel zu bringen.“

Ski Alpin

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