Entschuldigung nach harscher Kritik

Sport / 01.01.2020 • 18:17 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Garmisch-Partenkirchen Norwegens Skisprung-Nationaltrainer Alexander Stöckl hat die Organisatoren des Neujahrsspringens in Garmisch-Partenkirchen kritisiert. Unter anderem habe ein Vorspringer aus Norwegen im Hotel auf dem Flur schlafen müssen, zudem seien die Zimmer bei der Ankunft am Dienstag nicht bezugsfertig gewesen. In der norwegischen Zeitung VG sprach der 46-jährige Tiroler von einem „Skandal“. FIS-Renndirektor Walter Hofer drohte laut VG sogar mit der Absage der Qualifikation. Auch Vorspringer Ole Henning Holt, der die Nacht nach eigenen Angaben auf dem Boden verbrachte, fand deutliche Worte. „Ich bin ein einfacher Mann, und wenn alles warm und trocken und relativ sauber ist, ist es in Ordnung. Aber es ist klar, dass das hier nicht gut ist. Immerhin bin ich hier, um einen Job zu machen“, sagte der 52-Jährige. Die Organisatoren der 68. Vierschanzentournee haben sich für Pannen in den vergangenen Tagen entschuldigt. Pressechef Ingo Jensen sagte stellvertretend für das OK-Team in Garmisch-Partenkirchen: „Es ist nicht die Art und Weise, wie die Tournee die Sportler behandeln sollte. Wir müssen uns verbessern. Entschuldigung, so etwas sollte nicht wieder vorkommen.“