„Lieblingsjahr“ mit Auszeichnung veredelt

Sport / 01.01.2020 • 18:24 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Ein erfolgreiches Sportjahr fand mit der Auszeichnung Hämmerles einen würdigen Abschluss. Nun stehen die Olympischen Spiele vor der Tür.vn
Ein erfolgreiches Sportjahr fand mit der Auszeichnung Hämmerles einen würdigen Abschluss. Nun stehen die Olympischen Spiele vor der Tür.vn

Lustenauer Kunstturnerin Elisa Hämmerle wurde als „Turnsportlerin des Jahres“ ausgezeichnet.

schwarzach Für Elisa Hämmerle war 2019 „ein großartiges Jahr“, vielleicht sei es sogar ihr bisheriges Lieblingsjahr. Nachdem sich die 24-jährige Kunstturnerin im Oktober für die Olympischen Spiele qualifizieren konnte, wurde sie an Silvester zudem erstmals als „Österreichische Turnsportlerin des Jahres“ ausgezeichnet. Ein Titel, den Hämmerle als große Wertschätzung wahrnimmt. Die traditionelle „Sportlerwahl des Jahres“ des Österreichischen Fachverbandes für Turnen (ÖFT) wird gleichermaßen von einer prominent besetzten Experten-, VIP- und Medienjury sowie einem Online-Fan-Voting entschieden.

Der Mut wurde belohnt

Besonders die Qualifikation für die Olympischen Spiele dürfte für die Auszeichnung Hämmerles entscheidend gewesen sein. Dieser persönliche Meilenstein bedeutet der Lustenauerin viel, zumal es 2012 noch nicht für Olympia reichte und ein Achillessehnenriss sie bei der direkten Qualifikation für Rio 2016 außer Gefecht setzte. Um ihr großes Ziel im dritten Anlauf zu erreichen, scheute sich Hämmerle auch nicht vor Veränderungen. So krempelte sie zu Jahresbeginn ihr gewohntes Trainings- und Lebensumfeld komplett um. Sie übersiedelte von Vorarlberg ins niederländische Hoofddorp, wo sie in einer internationalen Trainingsgruppe ein optimales Umfeld vorfand – im Nachhinein gesehen ein Schritt, der sich bezahlt gemacht hat. „Mit der Qualifikation für Tokio 2020 ist ein jahrelanger Traum in Erfüllung gegangen. Es stellt für mich die Krönung meiner bisherigen Karriere dar“, zieht die Turnerin vom TS Jahn Lustenau Bilanz. Die Plätze hinter Elisa Hämmerle bekleiden die Sportakrobatinnen Ava Gasser und Franziska Seiner sowie Jasmin Mader. Bei den Männern setzte sich Kunstturner Vinzenz Höck durch. Er konnte Vorjahressieger Benny Wizani mit Trampolin-Synchronpartner Niklas Fröschl sowie Alexander Benda auf die weiteren Plätze verweisen.

„Mit der Qualifikation für Olympia ist ein jahrelanger Traum in Erfüllung gegangen.“

turnen

Bisherige Turnsportler/innen des Jahres

2019: Elisa Hämmerle/Vinzenz Höck

2018: Nicol Ruprecht/Benny Wizani

2017: Nicol Ruprecht/Vinzenz Höck

2016: Nicol Ruprecht/Benny Wizani

2015: Lubi Gazov/Fabian Leimlehner

2014: Lubi Gazov/Vinzenz Höck

2013: Lubi Gazov/Fabian Leimlehner

2012: Lisa Ecker/Fabian Leimlehner

2011: Caroline Weber/Fabian Leimlehner

2010: Caroline Weber/Fabian Leimlehner

2009: Caroline Weber/Fabian Leimlehner

2008: Caroline Weber/Gabriel Rossi

2007: Andrea Rührlinger/Fabian Leimlehner

2006: Sabrina Pilhatsch/Fabian Leimlehner

2005: Carina Hasenöhrl/Marco Baldauf

2004: Carina Hasenöhrl/Marco Baldauf