TOURNEESPLITTER

Sport / 02.01.2020 • 18:08 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Kein Bedauern

Gregor Schlierenzauer hat keine Angst, den Karriereabsprung verpasst zu haben und an seinem Legendenstatus zu kratzen. „Ich mache es für mich selbst. Auf Legenden scheißen Tauben“, sagte Schlierenzauer am Donnerstag. Mit 53 Siegen ist Schlierenzauer Weltcup-Rekordhalter, der fast 30-Jährige hat seit über fünf Jahren aber nicht mehr gewonnen.

Medieninteresse

Bei der Vierschanzentournee stehen die Springer plötzlich in einer viel größeren Auslage. „Hier kommt sehr viel auf die Burschen zu. In Nischnij Tagil macht der eigene Pressesprecher mit dir die Interviews“, erzählte ÖSV-Trainer Andreas Felder am Donnerstag.

Gesamtwertung

Gewinnt Karl Geiger die Vierschanzentournee, würde sich ein Österreicher ganz besonders freuen. Stefan Horngacher ist seit dieser Saison Cheftrainer der Deutschen, schaut aber – laut eigenem Bekunden – überhaupt nicht auf die Gesamtwertung. „Wenn ich ehrlich bin, weiß ich gar nicht, wie die Tournee steht“, sagte der Tiroler am Donnerstag angesprochen auf die Chancen der Springer auf den Plätzen eins bis drei. „Kobayashi müsste führen“, vermutete der 50-Jährige dann aber lächelnd.

Startbereit

Die Anlaufspur am Bergisel ist präpariert. Gestern wurde die 105 m lange Spur in den von einer Kühlanlage konstant bei minus zwölf Grad gehaltenen Eisblock gefräst. Laut den Arbeitern ist das Prozedere in etwa einer Stunde erledigt.