VEU mit Kantersieg, Bregenzerwald und Lustenau kassieren Niederlagen

Sport / 05.01.2020 • 10:30 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Die VEU Feldkicrh feierten ein Schützenfest beim 9:1-Heimsieg über die Zeller Eisbären. <span class="copyright">Sam</span><span class="copyright">s</span>
Die VEU Feldkicrh feierten ein Schützenfest beim 9:1-Heimsieg über die Zeller Eisbären. Sams

VEU Feldkirch besiegt die Zeller Eisbären eindrucksvoll mit 9:1.

Markus Krautberger

Schwarzach Vorarlbergs Vertreter in der Alps Hockey League stand der nächste Spieltag auf dem Programm. Während die VEU Feldkirch sowie der EC Bregenzerwald zuhause agierten, musste der EHC Lustenau auswärts bei HC Gherdëina in Gröden ran. Dabei feuerten die Montfortstädter gegen die Zeller Eisbären ein Feuerwerk ab und konnten mit 9:1 (2:1,3:0,4:0). Kurios: die Mannschaft, die erneut unter Interimstrainer Michael Lampert aufliefen, lagen mit 0:1 (8.) zurück. Doch Kevin Puschnik (9.) und Niklas Gehringer (15.) drehten den Spielstand noch im ersten Drittel. Danach waren die Hausherren tonangebend und dominierten die Partie ganz klar. Der Sieg, bei dem auch Altspatz Daniel Fekete (37) scorte, hätte sogar noch höher ausfallen können. „Wir haben die ersten 30 Minuten eigentlich nicht sehr gut gespielt, aber dennoch unsere Chancen verwertet. Danach waren wir meiner Meinung nach die bessere Mannschaft. Wichtig war der Sieg und die drei Punkte.“ so Coach Lampert, der mit seiner Mannschaft wieder unter den Top-6 der Tabelle liegt.

Rittner Buam zu stark

Der EC Bregenzerwald musste sich zuhause in der Dornbirner Messehalle den Rittner Buam mit 1:5 (0:3, 1:1, 0:1) geschlagen geben. Am Ende eine verdiente Heimniederlage, denn die Südtiroler waren vor allem im ersten Drittel eiskalt und abgebrüht. Die Wälder spielten, aber die Gäste machten die Tore. Der Italienmeister war einfach an dem Abend eine Nummer zu groß. Die Wälder versuchten alles, konnten einzig im Mitteldrittel dagegenhalten, wobei Stefan Söder den Ehrentreffer erzielen konnte. „Das erste Drittel war echt komisch. Wir haben gut gespielt, kassieren aber drei Gegentore. Momentan fehlt uns auch etwas das Glück,“ analysierte ECB-Trainer Markus Juurikkala die Partie.

EHC verliert erneut erst im Penaltyschiessen

Der EHC Lustenau musste nach der Derby-Pleite in Feldkirch erneut eine knappe Auswärtsniederlage hinnehmen. In Gröden siegten die Hausherren in einer dramatischen Partie mit 5:4 n.P. (2:2, 1:2, 1:0, 0:0). Den Cracks aus der Sticker-Gemeinde schien vor allem zum Start der Partie die Weite Anreise nach Gröden in den Knochen zu stecken. Dennoch lieferte man in Wolkenstein ein Spiel auf Augenhöhe und ging nach dem ersten Drittel mit einem 2:2 in die Pause. Im Mitteldrittel waren die Sticker am Drücker, durch Tore von Jordan Pfennich und Colin Long verließ man das Eis nach 40 Minuten mit einer 4:3-Führung. Der letzte Spielabschnitt gestaltete sich dramatisch. Der EHC Lustenau vergab in Kontern hochkarätige Chancen, um das Spiel auf Eis zu legen. Die Hausherren riskierten in den letzten Minuten alles, holten ihren Goalie vom Eis, und wurden noch belohnt. 49 Sekunden vor der Schlusssirene erzielten die Grödner den 4:4-Ausgleich, was Overtime bedeutete. In dieser Überspielzeit passiert nichts und die Sticker mussten im zweiten Spiel in Folge ins Penaltyschiessen. Dort war das Glück den Hausherren hold. Wilkins erzielte den Siegtreffer für die Südtiroler.