Altach hat ein Big Picture

Sport / 09.01.2020 • 19:25 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Ein Fünfjahresplan klingt im Fußball wie eine Ewigkeit. Nicht so für Altachs Sportdirektor, der zwar nicht gerne über Vertragslaufzeiten redet, aber verdeutlicht, dass er mit dem SCRA ein „großes Bild“ vor Augen habe. Mit einem klaren Plan, einem Big Picture, ist er angetreten. Um Strukturen zu verändern, um der Mannschaft ein verändertes Gesicht zu geben und um dem Klub ein gesteigertes Selbstwertgefühl zu vermitteln. Das „kleine Altach“ soll mehr und mehr der Vergangenheit angehören.

Klare Visionen

Schon bald soll mit der Verlängerung zweier Spieler der eingeschlagene Weg verdeutlicht werden. Es darf auch angenommen werden, dass Philipp Netzer, unabhängig von seinen sportlichen Comeback-Ambitionen, in den Planungen des Sportdirektors eine Rolle spielt. Auch wenn es, darauf angesprochen, zum jetzigen Zeitpunkt keine Aussagen gibt.

Die Akte Ronivaldo

Auf eine Antwort wartet man auch in Lustenau, wo die Akte Ronivaldo noch nicht geschlossen ist – weder positiv noch negativ. Der Entwurf einer Vertragsverlängerung bei der Lustenauer Austria liegt dem 30-jährigen Topskorer der Grün-Weißen vor. Dass dem Brasilianer gut eine Woche Zeit zur Entscheidung bleibt, ist zwar nicht bestätigt, aber macht Sinn. Die Austria muss wissen, woran sie ist, was ihre wohl wichtigste Aktie plant. Zumal Ronivaldo im Sommer ablösefrei wäre. Das wiederum würde bei einer Nichtverlängerung für einen Verkauf in der Wintertransferzeit sprechen. Fakt ist: Eine Entscheidung muss her. Das gilt gleichermaßen für eine mögliche Trennung von Torhüter Kevin Kunz.

Christian Adam

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