Ermittlungen gegen ÖFB-Teamspieler

Sport / 09.01.2020 • 22:31 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Schwere Vorwürfe belasten Stefan Ilsanker.

Leipzig Gegen den österreichischen Fußballprofi Stefan Ilsanker von Bundesliga-Tabellenführer RB Leipzig, wo er gestern das Training wegen Erkältung versäumte, wird von der Staatsanwaltschaft Salzburg wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung ermittelt. Das bestätigte Staatsanwalt Christoph Rother. „Die Staatsanwaltschaft Salzburg hat die Kriminalpolizei mit Ermittlungsschritten beauftragt“, sagte Rother als Sprecher der Behörde. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Über den genauen Sachverhalt wollte Rother keine Angaben machen. Zuvor hatten die Salzburger Nachrichten berichtet, dass eine 26-jährige Frau die Anzeige erstattet habe. Sie sei nach eigenen Angaben von Ilsanker (30) in einer Salzburger Wohnung bei einer Feier vergewaltigt worden.

Ilsankers persönlicher Anwalt Kurt Jelinek wies die Anschuldigungen bereits zurück. Nationalspieler Ilsanker soll gegenüber dem Österreichischen Fußball-Bund (ÖFB) die Vorwürfe ebenfalls zurückgewiesen haben.

Der ÖFB hatte am Donnerstag jedenfalls bereits Kenntnis von dem Fall. „Der Spieler hat den ÖFB aktiv über die gegen ihn erhobenen Vorwürfe informiert und diese zurückgewiesen“, hieß es in einer Stellungnahme des Fußballverbandes. „Wir vertrauen darauf, dass sich die Vorwürfe bald als haltlos herausstellen.“ Von RB Leipzig war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.