Barcelona bewirbt sich um die Olympischen Winterspiele 2030

Sport / 10.01.2020 • 22:49 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Lausanne Der Präsident des Fußball-Weltverbandes, Gianni Infantino, ist zum Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees gewählt worden. Die FIFA war seit dem unfreiwilligen Abgang von Sepp Blatter wegen Korruptionsermittlungen im Jahr 2015 im IOC nicht mehr vertreten.

Infantino erhielt bei der Wahl in Lausanne 63 Stimmen, 13 Mitglieder sprachen sich gegen seine Aufnahme aus.

Sebastian Coe musste passen

Neben dem Schweizer wurden im Rahmen der IOC-Sitzung auch Yasuhiro Yamashita, der Präsident des japanischen Nationalen Olympischen Komitees, und David Haggerty, Präsident der Internationalen Tennis-Föderation, als Mitglieder aufgenommen. Sebastian Coe vom Leichtathletik-Weltverband stand aufgrund von Interessenskonflikten nicht zur Wahl. Der Engländer ist auch Teilhaber einer Sportmarketingfirma.

Drei Orte wollen Winterspiele 2030

Mit Salt Lake City, Sapporo und Barcelona gibt es drei Interessenten für die Veranstaltung der Olympischen Winterspiele 2030. Das japanische Sapporo richtete 1972 bereits einmal Winterspiele aus, die US-Metropole Salt Lake City 2002.

In Barcelona fanden 1992 die Sommerspiele statt, 2030 sollen die Schneebewerbe in den Pyrenäen in Szene gehen. Fix ist dafür schon, dass die vierten Olympischen Jugend-Winterspiele 2024 in Südkorea stattfinden werden. In der Provinz um Pyeongchang waren 2018 die regulären Winterspiele über die Bühne gegangen.