Düsseldorf, Campino und nun die Austria

Sport / 11.01.2020 • 08:30 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Alexander Schneider (Zweiter von rechts) fühlt sich schon nach kurzer Zeit wohl in der Austria-Familie. ADAM

Austrias neuer Sportchef spielte einst für Fortuna Düsseldorf in der U-19-Bundesliga, studierte dann in St. Gallen und ist Fan der „Toten Hosen“.

Au-Rehmen Er stammt aus Düsseldorf, spielte in der Jugend für die Fortuna und hört die „Toten Hosen“. Noch heute ist er stolz auf das Dress mit dem Totenkopf der Band, deren Sänger Campino ein glühender Fortuna-Fan ist. Das ist lange her. Inzwischen ist Alex Schneider im Rheintal sesshaft geworden. Der 26-Jährige studierte BWL an der Uni St. Gallen und absolvierte am VfL-Campus in Wolfsburg eine Zusatzausbildung im Bereich Fußballmanagement. Zusammen mit den Sportvorständen Stephan Muxel und Valentin Drexel sowie Ingo Winter von Core Sports Capital kümmert er sich nun um die sportlichen Belange bei der Austria. „Wir wollen mutige Wege beschreiten“, beschreibt er seinen Arbeitsstil.

„Ich freue mich und bin dankbar, dass ich in meinen ersten Tagen hier bei der Austria sofort nicht nur von allen Verantwortlichen und Spielern, sondern auch von vielen Menschen, die für den Verein einen großen Teil ihrer Freizeit opfern, sehr herzlich empfangen worden bin. Ich spürte sofort auch einen, neben aller erforderlichen Professionalität im Sport absolut nicht mehr selbstverständlichen besonderen Geist in diesem Verein“, schwärmt Schneider von seinen ersten Tagen in Lustenau. „Ich hoffe, gemeinsam mit der Mannschaft, dem Trainerteam, den Fans und allen, die in welcher Form auch immer mit der Austria verbunden sind, neue mutige Wege zu beschreiten und dabei helfen zu können, den Verein für eine erfolgreiche Zukunft auszurichten.

Spiel, Spaß und ein enormer Zusammenhalt

Trainer Roman Mählich stößt aufgrund einer Grippe erst am Montag wieder zu seiner Mannschaft. Die aber genoss zum Ende der Teambuilding-Tage den Biathlon in Au-Rehmen. Enorm, was Vorstandsmitglied Stephan Muxel dank vieler Sponsoren („32 waren es heuer, ich sage Danke dafür“) auf die Beine gestellt hat. Davon überzeugten sich die Bürgermeister aus Lustenau, Kurt Fischer, und Au, Andreas Simma, ebenso wie Ex-Spieler Christoph Stückler.