Weltcupsieg Nummer vier

Sport / 12.01.2020 • 19:35 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Thomas Steu (links) und Lorenz Koller konnten im Ziel den ersten Platz bejubeln.AP
Thomas Steu (links) und Lorenz Koller konnten im Ziel den ersten Platz bejubeln.AP

Steu/Koller gewannen in Altenberg zum zweiten Mal in Folge.

Altenberg Österreichs Rodelasse zeigten sich im Eiskanal von Altenberg in absoluter Topform. Nachdem der Vorarlberger Thomas Steu und Lorenz Koller im Doppelsitzer zum Sieg rasten, gab es mit David Gleirscher auch im Einsitzer einen ÖRV-Sieger.

Für Steu/Koller war ihr Sieg eine Wiederholung des vorjährigen Altenberg-Weltcups, wie damals wurden die Deutschen Toni Eggert/Sascha Benecken Zweite. Diesmal lagen 0,228 Sekunden zwischen den beiden Duos. Steu/Koller hatten in Lauf eins Bestzeit fixiert, die zweitschnellste Zeit in der Entscheidung reichte locker zum Sieg. Die 25-jährigen Steu/Koller rangieren im Gesamtweltcup hinter Eggert/Benecken sowie deren Landsleuten Tobias Wendl/Tobias Arlt auf Rang drei. „Das Ergebnis tut sehr, sehr gut und freut uns natürlich riesig. Lorenz hat sehr hart gearbeitet, jetzt läuft es auch am Start wieder, es war ein verdienter Sieg“, bezog sich Steu auf eine Verletzung bzw. im Oktober vorgenommene Operation am rechten Ellenbogen seines Partners. Der arbeitete hart an seiner Rückkehr, laut dem Bludenzer investierte Koller drei Stunden täglich in Physiotherapie. „Der Ellbogen ist zwar noch etwas empfindlich, aber wir haben sehr gut gearbeitet und den Trainingsrückstand aufgeholt.“

David Gleirscher hatte zwar bei den olympischen Spielen vor knapp zwei Jahren in Pyeongchang zugeschlagen, doch sonst blieb er im Rahmen der Weltelite bisher sieglos. In Altenberg aber hatte der Tiroler schon im ersten Lauf fast zwei Zehntel Vorsprung, baute diesen mit drittbester Zeit in der Entscheidung noch auf 0,233 Sek. aus. Der Südtiroler Dominik Fischnaller holte vor dem Deutschen Felix Loch (+0,270) Rang zwei. Wolfgang Kindl wurde Siebenter (0,508).

„Die Erleichterung über den ersten Weltcupsieg ist natürlich riesengroß“, sagte Gleirscher. Jonas Müller, Dritter des ersten Laufs, stürzte in der Entscheidung des Einsitzer-Bewerbs und belegte in der Wertung den 32. Endrang. Zum Abschluss in Altenberg gab es für Österreich in der Teamstaffel einen vierten Platz.

„Lorenz hat sehr hart gearbeitet, jetzt läuft es auch am Start wieder.“