Zweites Kombi-Gold im Hause Wachter

Sport / 12.01.2020 • 21:38 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Lausanne Exakt 31 Jahre, zehn Monate und 22 Tage nach ihrem Olympiasieg in der alpinen Kombination in Calgary (1988) vergoss Anita Wachter-Salzgeber ein zweites Mal „goldene Tränen“. Denn Tochter Amanda war bei den Jugend-Winterspielen in Lausanne in der Kombination eine Klasse für sich – und deklassierte den Rest der Welt. „Ich bin sehr stolz und glücklich, dass Amanda hier endlich gelungen ist, wovon sie geträumt hat.“ Im Vorjahr hatte sie bei den EYOF-Spielen in Sarajevo mit dem Team Silber geholt.

Das Rennen, den Slalom ihrer Tochter hat die Gesamtweltcupsiegerin von 1992/93 nicht im Zielraum von Les Diblerets mitverfolgen wollen. „Ich war oben am Berg, weil ich beim Zuschauen nervöser bin als meine Tochter. Daran wird sich wohl auch nichts mehr ändern.“ Dabei ist die 52-Jährige in Sachen Siegen erfahren, hat sie selbst doch drei Olympia- und fünf WM-Medaillen sowie 19 Weltcuprennen gewonnen, sich zudem je einmal den Gesamt- sowie den Riesenslalomweltcup gesichert. Jetzt sorgte ihre Tochter für einen ganz besonderen Glücksmoment. „Ich weiß nur, dass sie geweint hat“, beschrieb Amanda die familiäre Euphorie.