Goldener Auftakt

Sport / 13.01.2020 • 22:12 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Stefan Mangard auf seiner Goldfahrt beim Sprint-Riesentorlauf am Patscherkofel.Louis
Stefan Mangard auf seiner Goldfahrt beim Sprint-Riesentorlauf am Patscherkofel.Louis

Vorarlberger Skirennläufer glänzen bei World Winter Master Games.

Innsbruck Schon an den ersten beiden Tagen konnten Vorarlbergs Teilnehmer in den verschiedenen Altersgruppen bei den World Winter Master Games 2020 in Innsbruck erstes Edelmetall einfahren. Und zweimal glänzte die Medaille golden. Für die erste Goldmedaille sorgte Stefan Mangard vom WSV St. Gallenkirch. Der 39-Jährige katapultierte sich mit einer beherzten Fahrt im Sprint-Riesentorlauf auf das oberste Podeststockerl. Für weiteren Medaillensegen am ersten Tag sorgten Hansjörg Schneider (SC Egg) und Pius Netzer (WSV St. Gallenkirch), die in derselben Disziplin Silber bzw. Bronze eroberten. Am zweiten Bewerbstag sorgte Routinier Klaus Netzer für das Highlight. Der 65-jährige Montafoner war im Riesentorlauf in seiner Altersklasse nicht zu biegen. Am Ende durfte sich Netzer (SC Gargellen) die Goldmedaille umhängen lassen. Dabei distanzierte er den Franzosen Michel Lerat um 0,39 Hundertstel.

Selbstvertrauen getankt

Im anschließenden Slalom blieben die heimischen Teilnehmer ohne Medaillen. Bester war Werner Geiger (61), Rainer Seeberger (62) belegte Rang 18, zudem klassierten sich noch Oskar Bechter (64) als 25. und Manfred Bitschnau (61) auf Rang 27. Für Vorarlbergs Teilnehmer bestätigte sich damit an den ersten Tagen das gute Gefühl, das man sich kurz zuvor bei einem FIS-Rennen auf der Reiteralm erarbeitet hatte. Da feierte Stefan Mangard einen Sieg im Super-G. Auch Klaus Netzer gelang mit einem zweiten Platz im Riesentorlauf ein Spitzenergebnis. Zudem fuhr der Gargellener im Super-G auf Rang fünf. Abgerundet wurden die guten Ergebnisse von Christoph Brugger (46/SV Gaschurn) mit Platz sieben.