Punktgewinn würde alle Hochrechnungen erledigen

Sport / 13.01.2020 • 22:49 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Wien Gastgeber Österreich hat bei der EURO 2020 trotz der Siege gegen Tschechien (32:29) und die Ukraine (27:25) seinen Startplatz in der Hauptrunde (Top 12) noch nicht fix in der Tasche: Die möglichen Szenarien vor dem abschließenden Vorrundenspiel in Gruppe B am Dienstag (18.15 Uhr, live ORF Sport+) gegen Nordmazedonien:

Robert Weber und Co. sind nach 2010 und 2014 zum dritten Mal in der Hauptrunde der Top-12-Mannschaften dabei, wenn man gegen Nordmazedonien gewinnt, ein Remis holt oder im anschließenden Spiel Tschechien gegen die Ukraine verliert.

Drei Tore die Grenze

Bei einem Sieg von Tschechien gegen die Ukraine könnte sich Österreich eine Niederlage mit maximal drei Toren Differenz erlauben: Dann halten Österreich, Tschechien und Nordmazedonien bei je vier Punkten, eine Dreiertabelle würde erstellt, in der nur die Begegnungen untereinander berücksichtigt werden. Österreich hätte im Torverhältnis die Nase vor den Tschechen und wäre Gruppenzweiter.

Bei einer Niederlage von Österreichs mit vier Toren Unterschied wäre man beim Torverhältnis gleichauf mit den Tschechen, und die erzielten Tore in den direkten Duellen würden den Ausschlag geben. Österreich würden 25 oder mehr Treffer gegen Nordmazedonien reichen. Bei 24 Treffern ist das Torverhältnis in allen Gruppenspielen das entscheidende Kriterium.

Eine Niederlage mit fünf oder mehr Toren wäre gleichbedeutend mit dem rot-weiß-roten EM-Aus.