Eine Gala der Extraklasse

Sport / 14.01.2020 • 22:33 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Das erste Etappenziel ist erreicht und das rot-weiß-rote Wintermärchen von Österreichs Handballern bei der EURO 2020 geht in die zweite Runde. Nach Siegen über Tschechien und die Ukraine ziehen Robert Weber und Co. mit einem 32:28-Erfolg gegen Angstgegner Nordmazedonien zum dritten Mal nach 2010 und 2014 ins Konzert der Top-12-Teams bei einer Endrunde eines EHF-Championats ein.

Generationswechsel

In beeindruckender Manier nahm die Equipe von Ales Pajovic die erste Hürde bei der Heim-EM. Unabhängig vom Abschneiden in der Hauptrunde wurde bestätigt, dass der Generationswechsel nach der goldenen Ära zu Beginn des Jahrhunderts vollzogen ist, man zu Recht bei der Endrunde vertreten ist und nicht zuletzt wegen Spielern wie Nikola Bilyk oder Lukas Hutecek optimistisch in die Zukunft blicken darf. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist auch die Arbeit von Teamchef Pajovic, der in wenigen Monaten ein Nationalteam geformt hat, dass Weltklasseformat hat und sich vor keinem Gegner zu fürchten braucht.

Jochen Dünser

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