ÖSV-Snowboarder ohne Podestplatz

Sport / 14.01.2020 • 22:23 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Bereits im Achtelfinale kam für den Montafoner Lukas Mathies das Aus.gepa
Bereits im Achtelfinale kam für den Montafoner Lukas Mathies das Aus.gepa

Enttäuschendes ÖSV-Ergebnis in
Bad Gastein.

Bad gastein Österreichs Snowboarder haben sich den Heim-Parallelslalom in Bad Gastein ganz anders vorgestellt. Im Kampf um die Podestplätze konnte niemand mitreden, Daniela Ulbing hielt immerhin im Viertelfinale die heimischen Fahnen hoch und belegte am Ende Rang sieben. Die Deutsche Ramona Theresia Hofmeister setzte ihre Siegesserie fort, bei den Herren triumphierte der Italiener Daniele Bagozza.

Jemima Juritz sowie Benjamin Karl, der Vorarlberger Lukas Mathies und Andreas Prommegger schieden allesamt zu Beginn des Top-16-Finales im Achtelfinale aus. Mathies scheiterte an Stefan Baumeister. Der Deutsche verhinderte im „kleinen Finale“ gegen Roland Fischnaller einen italienischen Dreifachsieg. Für Vorjahressiegerin Claudia Riegler war genauso wie auch für Sabine Schöffmann, Fabian Obmann, Alexander Payer und Sebastian Kislinger bereits in der Qualifikation Endstation gewesen.

Ulbing im Viertelfinale

Ulbing besiegte zum Auftakt noch die Niederländerin Michelle Dekker, schied dann aber im Duell mit der zweitplatzierten Ester Ledecka aus. „Ich war schon gescheit nervös am Start und habe es dann linientechnisch ein bisschen übertrieben, bin zu gerade gefahren“, analysierte die 21-Jährige. Nach ihrem vierten Rang in Bannoje war es ihr zweitbestes Saisonresultat. Für Juritz kam gegen die Schweizerin Patrizia Kummer das Aus. Noch deutlich schlechter verlief der Tag aber für Riegler. „Ich bin vom Start weg nicht ins Fahren und einfach nicht von der Kante gekommen. Ich weiß nicht genau warum, aber es muss am Setup liegen. Das ist natürlich bitter. Ich muss das Rennen schnell abhaken“, sagte die Salzburgerin zu ihrem Quali-Scheitern. Im heutigen Teambewerb bekommt sie noch eine Chance, da geht sie mit Prommegger an den Start.