Ein erstes Ausrufezeichen

Sport / 16.01.2020 • 22:07 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Der Blick durch die Fangzäune auf die Piste des Speedrace. Ein besonderer Schnappschuss des Fotografen während des Rennens.Steurer/2
Der Blick durch die Fangzäune auf die Piste des Speedrace. Ein besonderer Schnappschuss des Fotografen während des Rennens.Steurer/2

Das Speedrace bildete den Auftakt des Jubiläumsrennens Der Weiße Ring.

Zürs Klirrende Kälte am Morgen vor dem Start, beste Sicht während des Bewerbes und am Ende positionierten sich die Favoriten auf den vorderen Rängen. Und holten sich so die besten Startnummern für das Rennen. Das Speedrace im Vorfeld des Volksskirennens Der Weiße Ring gab schon einen echten Vorgeschmack auf das Rennen am Samstag. Der Start erfolgt ab 9 Uhr bei der Bergstation der Rüfikopfbahn. Die Wetterbedingungen könnten sich allerdings gegenüber dem gestrigen Tag massiv ändern. Schneefall ist angesagt, auch wenn es diesbezüglich noch keine genauen Prognosen gibt.

Scheyer im Spitzenfeld

Das Speedrace ist schon traditionsgemäß ein Wiedersehen bekannter Gesichter anlässlich der Skirunde, ob bei den Herren oder bei den Damen. So war Vorjahressiegern Alexandra Scheyer, Schwester von Weltcupläuferin Christine Scheyer, einmal mehr die schnellste Dame. Mit 98,09 km/h wurde die 23-Jährige gestoppt und belegte im Gesamtklassement damit Rang 29 unter 320 gewerteten Startern. Ihr am nächsten kam Manuela Türtscher, die wie Jana Gigele mit mehr als 97 km/h über die Zeitmessungslinie fuhr. Mit Kerstin Nicolussi, Antonia Walch, Sabine Rederer, Magdalena Deuring und Hannah Baurecht schafften weitere fünf Damen den Einzug unter die Top 100, die sich ansonsten als absolute Männerdomäne darstellten.

Insgesamt 1242 Läufer sind für das Rennen am Samstag gemeldet, die Frauenanzahl (192) ist dabei überschaubar. Immerhin wagen sich auch 31 Snowboarder, darunter drei Frauen über die fast 22 Kilometer lange Strecke. Dabei gilt es 5500 Höhenmeter zu absolvieren. Das stellt hohe Anforderungen an die Teilnehmer, selbst wenn das Madloch in diesem Jahr aus Sicherheitsgründen neutralisiert gefahren und gewertet wird. VN-cha