Rollhockeyklubs im Europacupfieber

Sport / 16.01.2020 • 18:25 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Jonas Fässler und sein RHC Dornbirn haben gegen Lyon im Europacup Großes vor.Steurer
Jonas Fässler und sein RHC Dornbirn haben gegen Lyon im Europacup Großes vor.Steurer

Dornbirn und Wolfurt mit Rückspielen im Europacup.

Dornbirn Es wäre historisch: Mit einem Sieg im Rückspiel des WS Europa Cup gegen RHC Lyon aus Frankreich würde der RHC Dornbirn erstmals in der Vereinsgeschichte in das Viertelfinale einziehen. Und nach dem überraschenden 4:3-Auswärtssieg haben die Messestädter mit dem Heimspiel ( Samstag, 19 Uhr, Stadthalle Dornbirn) alle Trümpfe in der eigenen Hand. „Wir müssen im Kopf frei sein, Vollgas geben und mit viel Lust und Leidenschaft in diese Partie gehen,“ gibt Dornbirns Goalgetter Kilian Hagspiel die Marschrichtung vor. Ein Remis würde den Dornbirnern bereits reichen, der Druck liegt bei Lyon. „Wir sind bereit für einen großartigen Moment, gehen mit viel Selbstvertrauen ins Match und wollen unbedingt weiterkommen,“ erklärt Kapitän Roche Brunner und setzt „auf eine hoffentlich volle Halle“.

Schwere Aufgabe für Wolfurt

Für den RHC Wolfurt wird die Aufgabe im Achtelfinale gegen CP Voltrega (Esp) ungleich schwerer. Denn die Truppe rund um Kapitän Aurel Zehrer musste beim Hinspiel eine 1:6-Niederlage in Katalonien hinnehmen. Dennoch wollen die Wolfurter beim Heimspiel (Samstag, 19 Uhr, HockeyArena Wolfurt) ihre Haut so teuer wie möglich verkaufen. „Voltrega ist klarer Favorit. Aber wir kennen ihre Stärken und auch Schwächen. Aber wir haben nichts zu verlieren. Und wenn wir unser taktisches Konzept durchziehen können und Eigenfehler minimieren, ist vielleicht sogar eine große Überraschung drinnen,“ gibt sich Zehrer vor dem Europacupspiel kämpferisch.