Weltklasseduo will es noch einmal wissen

Sport / 16.01.2020 • 18:25 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Ein letztes Mal gemeinsam auf der Weltcupbühne: Patrick Schnetzer und Markus Bröll vom RC Höchst.VN/Sams
Ein letztes Mal gemeinsam auf der Weltcupbühne: Patrick Schnetzer und Markus Bröll vom RC Höchst.VN/Sams

Letzter Auftritt von Schnetzer/Bröll beim Weltcupfinale.

Möhlin Es wird definitiv etwas Wehmut mitschwingen, wenn Vorarlbergs Ausnahmekönner im Radball, Patrick Schnetzer und Markus Bröll, beim UCI-Radball-Weltcupfinale in Möhlin (Sui) ein letztes Mal gemeinsam antreten. Das Duo aus Höchst, insgesamt fünfmaliger Weltmeister, will sich standesgemäß mit einem erneuten Sieg im Gesamtweltcup verabschieden. Schnetzer konnte sich den Titel während seiner Laufbahn bereits fünf Mal sichern, Bröll durfte vier mal über den Gesamterfolg jubeln. Außer Frage, dass das Duo Schnetzer/Bröll erneut zu den Favoriten in Möhlin zählen.

Zwei Ländle-Teams am Start

Die acht punktebesten Mannschaften aus je vier Weltcupturnieren des Jahres 2019, die Sieger der Asien-Gruppe und WM Gruppe B-Teilnehmer in Basel, der CC Tachikawa (Jpn) und eine vom Veranstalter mit einer Wildcard ausgestattete Mannschaft werden in der Schweiz am Start sein. Während bei der WM jeweils nur ein Team pro Nation starten darf, sind es beim Weltcupfinale bis zu drei Mannschaften. Österreich ist mit dem Duo Schnetzer/Bröll (RC Höchst) und Pascal Fontain/Stefan Feurstein (RV Dornbirn) vertreten.

Mit dem Karriereende von Bröll geht auch die Serie des Höchster Radballklubs zu Ende. Bei allen bisherigen 17 Finalturnieren stellte Höchst ein Team, denn Schnetzer wird mit der Saison 2020 zum RV Dornbirn wechseln, um mit Talent Stefan Feurstein seine Laufbahn fortsetzen.