Meilinger verlängert, Mwila weg

Sport / 20.01.2020 • 18:13 Uhr / 3 Minuten Lesezeit

Cashpoint SCR Altach bindet rekonvaleszenten Offensivspieler über die Saison hinaus.

Altach Am Freitag erfolgt die Abreise ins Trainingslager nach Side. Mit im Flieger ist neben Kapitän Philipp Netzer auch ein zweiter Langzeitverletzter. Klar, dass die Freude bei Marco Meilinger groß ist. „Endlich wieder am Rasen mit der Mannschaft ein paar Einheiten“, sagt er. Die gute Laune des 28-jährigen gebürtigen Salzburgers hat aber noch einen zweiten Grund. Hat er doch aktuell seinen mit Saisonende auslaufenden Vertrag verlängert. „Es ist ein Zeichen der Wertschätzung“, sagt der Offensivmann in Richtung Verein. Und: „Es ist fein zu wissen, wie es weitergeht.“ Die Anerkennung in Form eines neuen Kontrakts will Meilinger nach seinem Comeback mit guten Leistungen zurückgeben. Zumal er nach etwas holprigem Start vor zwei Jahren spätestens unter Trainer Alex Pastoor angekommen ist in Altach. „Eigentlich lief es anfangs ganz gut, ab Vorsommer war ich dann öfters nicht einmal im Kader. Da wirst du nachdenklich.“ Als dann das Duo Zellhofer/Luisser interimistisch die Zügel in der Hand hielt, ging es für den Linksfuß wieder aufwärts. Bis ihn ein Schienbeinbruch im Herbst 2019 jäh stoppte.

Jetzt arbeitet er am Comeback. Dem Muskelaufbau („Der Oberschenkelumfang ist inzwischen wieder von 45 auf 52 angewachsen“) folgten erste Balleinheiten mit Athletiktrainer Martin Hämmerle. „Jetzt braucht vor allem das Knie noch mehr Stabilität“, sagt Meilinger, dessen linkes Bein auch nach schnelleren Laufeinheiten kaum mehr negativ reagiert.

Nächster Abgang

Leonardo Zottele (FC Dornbirn) war der erste, Matthias Pusch (SV Lafnitz) der zweite und nun folgt mit Brian Mwila der dritte Abgang beim Cashpoint SCR Altach. Der Stürmer aus Sambia, der in eineinhalb Saisonen gerade sieben Ligaeinsätze bei den Profis verzeichnete und zwei Treffer erzielte, wechselt zum Tabellensechsten der Ligue Professionelle in Algerien. Der 25-Jährige aus Sambia absolvierte im Trainingslager seines neuen Klubs ES Sétif den Medizincheck, ehe er dann einen Vertrag unterzeichnete.

„Ich freue mich, dass es so früh passiert ist, sodass ich weiß, wie es weitergeht.“