Das Giro-Zeitfahren im Visier

Sport / 23.01.2020 • 21:25 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Gemeinsames Bild mit Leon Pauger, Michael Ziegler, Linus Stari, Max Hammerle, Dominik Amann, Tjebbe Kaindl (Triathlet aus Tirol) und Matthias Brändle.Kaufmann-Pauger
Gemeinsames Bild mit Leon Pauger, Michael Ziegler, Linus Stari, Max Hammerle, Dominik Amann, Tjebbe Kaindl (Triathlet aus Tirol) und Matthias Brändle.Kaufmann-Pauger

Brändle und Co. feilen auf Gran Canaria an ihrer Form.

Maspalomas Beste Trainingsmöglichkeiten finden Vorarlbergs Radprofis und Triathleten derzeit unter der Sonne Gran Canarias vor. Vom Sportarten übergreifenden Camp profitieren die heimischen Athleten wie auch vom gegenseitigen Austausch und ihrer Motivation. Radprofi Matthias Brändle, beim israelischen World Tour Team Cycling Academy unter Vertrag, will an das erfolgreiche Jahr 2019 anknüpfen und endlich einen Sieg in der World Tour einfahren. „Mein großes Ziel ist heuer der Giro d’Italia im Mai mit den drei Zeitfahren“, blickt der 30-jährige Hohenemser fokussiert voraus.

Triathlon-Vizestaatsmeister Leon Pauger will die nächste Stufe erklimmen und bei Welt- und Europacups konstant Topresultate verbuchen. Max Hammerle – der Triathlet überzeugte 2019 als Senkrechtstarter mit Platz zwei beim Ironman Wales – möchte auf diesem Erfolg aufbauen und strebt 2020 den obersten Stockerlplatz auf der Langdistanz an. Die jungen Team Vorarlberg Profis Dominik Amann und Linus Stari verfolgen das Ziel, sich in der Mannschaft zu bewähren und sich weiterzuentwickeln.

Harte Arbeit

Nach knapp drei Wochen Training zieht Brändle eine zufriedene Bilanz: „Wir haben hier alle super gearbeitet und konnten ein umfangreiches und hartes Programm in den Bergen Gran Canarias durchziehen. Großen Respekt habe ich vor den anderen Sportlern. Wenn ich mit knapp 30 Wochenstunden Training denke, es war eine harte Woche, sind es bei den Triathleten sogar fast 40 Stunden.“

Während sich Routinier Brändle vom Ehrgeiz und der Motivation der jungen Generation inspirieren ließ, profitierten diese von seiner jahrelangen internationalen Erfahrung im Profiradsport und seinem Know-how.

„Ich denke bei 30 Wochenstunden Training, es ist hart. Aber bei den Triathleten sind es 40.“