Schock im Rodellager: Thomas Steu schwer verletzt

Sport / 23.01.2020 • 09:25 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Thomas Steu und Lorenz Koller kamen in Sigulda schwer zu Sturz. AP

Weltklasse-Doppelsitzer Steu/Koller müssen Saison vorzeitig beenden. Steu bereits operiert.

Sigulda Thomas Steu zog sich in Sigulda (LET) bei einem Trainingssturz einen Schien- und Wadenbeinbruch im linken Fuß zu. Der 25-jährige Bludenzer wurde nach der Erstversorgung vor Ort ins Spital nach Riga transportiert, wo das Gelenk im Rahmen einer 90-minütigen Operation in Position gebracht und fixiert wurde. Ob Bänder- und/oder Sehnenverletzungen vorliegen, muss noch geklärt werden.

Aktuell wir der Rücktransport nach Innsbruck organisiert, wo ÖRV-Teamarzt Dr. Stefan Neuhüttler die weiteren Untersuchungen vornehmen wird. Untermann Lorenz Koller kam bei dem Sturz, der durch einen Fahrfehler Eingangs der Kurve zwölf ausgelöst wurde, mit blauen Flecken und dem Schrecken davon. Damit ist die Saison für die Gesamtweltcup-Dritten und zweifachen EM-Medaillengewinner von Lillehammer vorzeitig zu Ende. Koller in einer ersten Reaktion: „Es ist unglaublich bitter. Wir hatten uns nach meiner Verletzung gerade erst zurückgekämpft, waren super am Weg und jetzt das. Thomas hatte sehr große Schmerzen, er hat mir extrem leid getan. Dass wir die Weltmeisterschaft verpassen und die Saison vorzeitig beenden müssen ist extrem hart. Es fällt mir sehr schwer, meine Enttäuschung in Worte zu fassen.“

Und ÖRV-Cheftrainer und Sportdirektor Rene Friedl sagte dazu: „Auch wenn im Rennsport Stürze dazu gehören, war es für uns alle ein ziemlicher Schock. Wichtig ist, dass wir Thomas so rasch wie möglich nach Hause bekommen, wo er von unserem Ärzteteam (Anm.: die Orthopäden) in Empfang genommen wird. Es ist bitter für die beiden und ein Rückschlag für die gesamte Mannschaft.“