Weltcup in China unter genauer Beobachtung

Sport / 24.01.2020 • 20:34 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Nach Ausbruch des Coronavirus wackeln Bewerbe in Yanqing.

Yanqing Mit einer Abfahrt und einem Super-G sollen die alpinen Ski-Herren am 15. und 16. Februar die Olympiastrecken für 2022 im chinesischen Yanqing testen. Ob der Weltcup plangemäß durchgeführt werden kann, ist wegen des Ausbruchs des Coronavirus jedoch fraglich. Der Internationale Skiverband beobachte die Situation genau: „Die FIS verfolgt die Entwicklungen des Coronavirus zusammen mit den beteiligten Stakeholdern aufmerksam. Wir werden weiterhin beobachten, was die Behörden bezüglich Reisen empfehlen, und überwachen, ob der Virus erfolgreich eingedämmt wird“, ließ der Verband verlautbaren.

Der Ski-Weltcup-Tross reist über Peking nach China ein, von dort erfolgt der Transfer in das rund 100 Kilometer entfernte, nördlich gelegene Skigebiet in Yanqing. Von
12. bis 14. Februar sind Trainingsläufe geplant, am Wochenende die Rennen.

Aus Angst vor einer Verbreitung des Coronavirus sind bis Freitag inzwischen mehr als 43 Millionen Menschen weitgehend abgeschottet worden. Die Zahl der bestätigten Infektionen in China soll mittlerweile bei fast 900 liegen, bisher starben 26 Menschen. Auch Feiern zum chinesischen Neujahrsfest am Wochenende wurden abgesagt.