Blau-Weißer-Jubel beim Jubiläum

Sport / 26.01.2020 • 20:14 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Feldkirch-Kapitänin Elisabeth Schneider war mit acht Treffern die überragende Akteurin beim 24:20-Heimsieg ihres Teams gegen den SSV Schoren.VN/Stiplovsek
Feldkirch-Kapitänin Elisabeth Schneider war mit acht Treffern die überragende Akteurin beim 24:20-Heimsieg ihres Teams gegen den SSV Schoren.VN/Stiplovsek

Feldkircher Handballerinnen mit 24:20-Heimsieg im 30. Derby gegen SSV Schoren.

Feldkirch Gänsehautatmosphäre in der Sporthalle Reichenfeld und verdienter Sieg für den gastgebenden HC Sparkasse BW Feldkirch. Vor knapp 700 Zuschauern feiern die Blau-Weißen einen 24:20-Start-Ziel-Sieg im 30. Klassiker des Frauen-Handballsports und haben nun als Achter wieder die Nase vorne in der Ländle-Rangordnung vor dem neuntplatzierten SSV Dornbirn-Schoren.

Von 8:8 auf 17:11

Die Gastgeberinnen zeigten sich von der erste Sekunde an bissig und siegeshungrig. Unter der Regie von Kapitänin Elisabeth Schneider verbuchten die Montfortstädter einen perfekten Beginn, ehe die Gäste aus der Messestadt beim Debüt von Cheftrainer Roger Bertschinger die anfängliche Nervosität ablegten und auf 6:6 (21.) bzw. 8:8 (26.) gleichziehen konnten. Nach der 11:9-Pausenführung wurde dann schnell klar, wer Hausherr in der Reichenfeldhalle ist. Dank der Paraden des Duos Kitti Matyas und Piroska Bartek setzte sich Equipe von Trainer Attila Czetenyi auf 17:11 (40.) ab und brachte den elften Derbysieg in der Geschichte souverän unter Dach und Fach. Herausragend im kompakt agierenden Siegerteam Trio Schneider, Bernadett Mlinko und Laura Seipelt mit insgesamt 16 Treffern.

Beim unterlegenen Schulsportverein nahm Coach Bertschinger sportlich fair zur Kenntnis: „24 Gegentore in Feldkirch zu bekommen geht in Ordnung. Nur 20 zu werfen ist aber zu wenig, um zu gewinnen. Uns sind zu viele technische Fehler vor dem gegnerischen Tor passiert und wir haben umgehend die Rechnung mit schnellen Kontertoren serviert bekommen. Da war Feldkirch routinierter als wir“, analyierte der 43-jährige Ostschweizer nüchtern nach dem Spiel.

Mit sieben Toren war die ÖHB-Juniorenteamspielerin Beatrix Kerestely bei ihrem Debüt im SSV-Trikot erfolgreichste Werferin. VN-JD

Handball

Women Handball Austria League 2019/20

HC Sparkasse BW Feldkirch – SSV Dornbirn-Schoren  24:20 (11:9)

Sporthalle Reichenfeld, SR Anastase/Römer

Zweiminutenstrafen: 6 bzw. 3

Torfolge: 10. 4:1, 21. 6:6, 27. 10:9, 40. 17:11, 46. 18:14, 52. 21:17, 55. 22:19

HC Sparkasse BW Feldkirch: Matyas, Bartek; Jegenyes 1, Mayer 2, Hofmann, Willi 2, Scheidbach 1, Hanslik 1, Pericevic 1, Kieber, Schneider 8, Nosch, Viijunaite, Mlinko 5/2, Seipelt 3, Mes

SSV Dornbirn-Schoren: Rauter, Roganovic; Kellenberger, Kojic, Ölz 2, Gerbis 4, Kerestely 7/3, Amann 1, Huber 1, Julia Marksteiner 2, Gladovic 1, Adriana Marksteiner 2

Nächste Spiele der Ländle-Klubs: SSV Dornbirn-Schoren – WAT Atzgersdorf, 15. 2., 19 Uhr; UHC Stockerau – HC Sparkasse BW Feldkirch, 15. 2., 18 Uhr; Hypo NÖ – HC Sparkasse BW Feldkirch, 16. 2., 12 Uhr

Tabelle  1. WAT Atzgersdorf (M) 13  11  0  2  373:272  +101 22

  2. Hypo NÖ 11  10  0  1  347:209  +138 20

  3. Handball Wiener Neustadt 13  9  0  4  344:329  +15  18

  4. UHC Stockerau 13  8  2  3  368:367  +1 18

  5. MGA/Fivers 12  8  1  3  323:295  +28 17

  6. Perchtoldsdorf/Vöslauer HC 12  6  0  6  343:345  -2 12

  7. SC Ferlach/Feldkirchen 13  5  2  6  353:360  -7 12

  8. HC Sparkasse BW Feldkirch 12  5  0  7  310:308  +2 10

  9. SSV Dornbirn-Schoren 13  4  1  8  338:370  -32 9

 10. HIB Handball Graz 13  3  2  8  357:410  -53 8

 11. UHC Eggenburg 13  1  0  12  329:408  -79 2

 12. ATV Trofaiach 12  1  0  11  278:390  -112 2