EHC trifft im Titelduell wieder auf die Jungbullen

Sport / 26.01.2020 • 21:29 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
EHC-Kapitän Martin Grabher Meier leistete die Vorarbeit zum Siegtreffer von Elias Wallenta drei Sekunden vor der Schlusssirene. VN/Stiplovsek
EHC-Kapitän Martin Grabher Meier leistete die Vorarbeit zum Siegtreffer von Elias Wallenta drei Sekunden vor der Schlusssirene. VN/Stiplovsek

3:2-Heimsieg von Lustenau gegen KAC-Farmteam. VEU unterliegt in Salzburg 1:6.

Lustenau, Salzburg So wie in der letzten Spielperiode kommt es auch in der Saison 2019/20 in der im Rahmen der Alps Hockey League ausgetragenen österreichischen Meisterschaft der zweithöchsten Liga im Eishockey zum Titelduell zwischen dem EHC Lustenau und den Juniors des EC RB Salzburg. Partie eins geht am 6. Februar in der Rheinhalle über die Bühne, zwei Tage später fällt dann in der Halle des regierenden Meisters die Entscheidung.

Nach dem 4:2-Auswärtssieg im ersten Vergleich ging der EHC im Heimspiel gegen das Farmteam des KAC als Sieger vom Eis. Allerdings war ein richtiger Kraftakt des Teams von EHC-Headcoach Christian Weber notwendig, bis der Finaleinzug fixiert war. Markus Pirmann (21.) und Simon Hammerle (33.) sorgten in einer ausgeglichenen Partie für eine 2:0-Führung der Gäste. Doch noch im Mittelabschnitt brachten sich die Sticker wieder auf Finalkurs. Nicht einmal drei Minuten nach dem zweiten Gegentreffer erzielten Max Wilfan und Chris D’Alvise mit einem Doppelschlag innert 81 Sekunden den 2:2-Ausgleich. Im Schlussdrittel warfen die Klagenfurter alles noch vorne werfen und KAC-Coach Kirk Furey nahm drei Minuten vor dem Ende den Torhüter vom Eis. Nachdem die Gastgeber vier Chancen ausließen war es EHC-Youngster Elias Wallenta, der drei Sekunden vor Spielende ein Zuspiel von Kapitän Martin Grabher Meier nützte und mit einem Empty-Net-Tor die endgültigen Entscheidung zugunsten der Lustenauer fixierte.

Nach der klaren 1:9-Heimniederlage rechnete sich die VEU Feldkirch im Rückspiel bei den Juniors Salzburg keine große Chance mehr aus. Ohne Kapitän Dylan Stanley, Steven Birnstill, Kevin Puschnik, Smail Samardziv und Goalie Alex Caffi angereist war die Partie früh entschieden. Nach zwei Dritteln lagen die Jungbullen 5:0 in Front, das Ehrentor zum 1:6-Endstand in einer einseitigen Partie gelang Martin Mairitsch (56.).

Eishockey

Österreichische Meisterschaft 2019/20

Gestern spielen Halbfinale, 2. Spiel

EHC Lustenau – KAC 2 3:2 (0:0, 2:2, 1:0)

592, SR Holzer, Ruetz, Kainberger, Wimmler

1. Spiel 4:2 für Lustenau; Endstand Best-of-three-Serie 2:0 für Lustenau

Torfolge: 21. 0:1 Primann, 33. 0:2 Hammerle, 35. 1:2 Wilfan, 36. 2:2 D‘Alvise, 60. 3:2 Wallenta (empts net); Strafminuten: 8 bzw. 4

EC RB Juniors Salzburg – VEU Feldkirch 6:1 (3:0, 2:0, 1:1)

180, SR Lehner, Widmann, Holzer, Riecken

1. Spiel 9:1 für Salzburg; Endstand Best-of-three-Serie 2:0 für Salzburg

Torfolge: 5. 1:0 Luusuaniemi, 14. 2:0 Stapelfeldt, 15. 3:0 Tjernström, 25. 4:0 Predan, 26. 5:0 Stapelfeldt, 49. 6:0 Luusuaniemi, 56. 6:1 Mairitsch; Strafminuten: 6 bzw. 8

Finale: EHC Lustenau – EC RB Juniors Salzburg Donnerstag, 6. Februar

 EC RB Juniors Salzburg – EHC Lustenau Samstag, 8. Februar

Modus: Es zählt die Gesamtwertung der beiden Spiele. Steht es nach Partie zwei unentschieden folgen eine 10-minütige Overtime und falls notwendig Penaltyschießen.