Drazan kehrt ins Ländle zurück und will Dornbirn weiterhelfen

Sport / 28.01.2020 • 21:20 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Drazan könnte gegen seinen Ex-Klub sein Dornbirn-Debüt feiern.Hepberger
Drazan könnte gegen seinen Ex-Klub sein Dornbirn-Debüt feiern.Hepberger

Nach langer Verletzungspause hofft der 29-Jährige auf viel Spielpraxis.

Dornbirn Mit Christopher Drazan hat der FC Mohren Dornbirn nach Leonardo Zottele den zweiten Neuzugang für das Frühjahr in der 2. Liga verpflichtet. Der 29-Jährige kommt vom Liechtensteiner Klub FC Vaduz zu den Rothosen. Zuletzt musste Drazan über ein Jahr verletzungsbedingt pausieren. Im November 2018 bestritt er sein 14. und letztes Pflichtspiel für die Residenzler in der zweithöchsten Schweizer Liga. Nach einem Knorpelschaden im rechten Knie folgten zwei Operationen und über ein Jahr Pause. Erst vergangenen Herbst kehrte er auf den Platz zurück, konnte aber in dieser Phase nicht immer voll am Mannschaftstraining teilnehmen. In der Vorbereitung auf die am vergangenen Wochenende begonnene Frühjahrssaison hat er ebenfalls noch keine Spielpraxis erhalten. Nun will der Wiener den Rothosen zu einem erfolgreichen Frühjahr verhelfen. Sein Vertrag in Dornbirn läuft vorerst bis Sommer.

„Ich weiß, was ich kann. In erster Linie will ich dem FC Dornbirn weiterhelfen. Dafür muss ich aber meinen Fitnesszustand verbessern und Spielpraxis sammeln. Es ist eine Chance für mich, in Österreich nochmals meine Qualität zu präsentieren“, so der dreifache ÖFB-Teamspieler.

Die Erwartungen sind hoch: „Ich hoffe, dass er unser Offensivspiel noch mehr belebt. Er kann mit seine Schnelligkeit auf der Außenbahn für Torvorlagen und Treffer sorgen. Für uns ist es ein Sensationstransfer mit einem klingenden Namen. Die Erwartungen sind hoch und hoffentlich kann Christopher diese auch erfüllen“, erklärt Dornbirn-Coach Markus Mader.

Debüt gegen Ex-Klub

Für den linken Mittelfeldspieler könnte gleich der Frühjahrsauftakt ein besonderes Spiel werden: Am 21. Februar gastiert Dornbirn bei Drazans Ex-Klub Austria Lustenau. Der Wiener bestritt in seiner Karriere bislang 121 Pflichtspiele in der Bundesliga, stand 82 Mal in der 2. Liga auf dem Spielfeld. Vor allem bei Rekordmeister Rapid mit 144 Partien präsentierte er sich bei Standardsituationen stark. Weitere Stationen waren FC Kaiserslautern, Rot-Weiß Erfurt, LASK, St. Pölten und Admira Wacker.

Das Testspiel gegen den Vorarlbergligaklub Alberschwende gewann die Mader-Truppe mit 3:1. Nicht dabei u. a. Lukas Fridrikas, der sich eine Innenbandzerrung im rechten Knie zugezogen hat. Der 22-jährige Angreifer hofft, rechtzeitig bis zum Start der Frühjahrsrunde fit zu werden. VN-TK/HFL