Bulldogs probieren Neustart

Sport / 30.01.2020 • 22:41 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Das wird auch heute nötig sein: Dornbirns Stürmer Kevin Macierzynski mit Zug auf das Villacher Tor von Brandon Maxwell.Stiplovsek
Das wird auch heute nötig sein: Dornbirns Stürmer Kevin Macierzynski mit Zug auf das Villacher Tor von Brandon Maxwell.Stiplovsek

Für Dornbirn geht es in der Qualifikationsrunde auswärts gegen Villach los.

Dornbirn Fünf Gegner, zehn Spiele, für den Dornbirner EC beginnt die Saison mit der Aussicht auf einen Platz im Play-off neu. „Es wird ein langer und harter Weg für uns“, ist sich Stefan Häußle bewusst, dass er mit seinen Bulldogs-Kameraden in der Qualifikation schnell auf die Überholspur einbiegen muss. Der Abstand auf Platz drei, der für das Play-off berechtigen würde, beträgt nach der Vergabe der Bonuspunkte vier Zähler. „Wir werden ziemlich viele Spiele gewinnen müssen“, weiß Häußle.

Beginnen sollten die Bulldogs damit am besten gleich heute beim Auswärtsspiel in Villach. Der Kontrahent aus Kärnten hat die Top Fünf nur knapp verpasst, geht mit acht Bonuspunkten in die Qualifikation. „Gegen den VSV haben wir uns in dieser Saison sehr schwer getan“, blickt der Stürmer auf vier verlorene Duelle mit einer Tordifferenz von 6:22 zurück. Fünf Siege in Folge haben die Draustädter gegen Dornbirner aber bisher noch nie geschafft. „Wir werden härter und mehr auf den Körper spielen müssen“, nennt Häußle als wichtigen Faktor, der gegen Villach verbessert werden muss. Daneben müsse man einfaches Eishockey spielen und die Torchancen nutzen.

Ein Sieg ist möglich

„Wir spielen momentan unser bestes Eishockey“, sieht Kapitän Olivier Magnan gute Chancen, einen der drei Plätze in der Tabelle erreichen zu können. „Sechs der letzten elf Spiele haben wir gewonnen“, verweist der Routinier auf eine ansteigende Formkurve. „Jede Partie ist ein Play-off-Spiel, für uns geht es ums Überleben.“ Magnan glaubt natürlich an einen Punktegewinn gegen die Villacher. „Wir werden in der Verteidigung gut sortiert sein müssen, dann ist ein Auswärtssieg möglich.“

VSV-Verteidiger Markus Schlacher warnt vor den Bulldogs. „Das wird schwer für uns, Dornbirn hat nichts zu verlieren. Sie werden alles auf eine Karte setzten. Wir werden von der ersten Sekunde bereit sein müssen.“ Villach hatte den Grunddurchgang als drittbestes Heimteam abgeschlossen, ist auf eigenem Eis seit fünf Runden ungeschlagen. Die Kontrahenten von heute standen sich auch in den letzten drei Saisonen in der Qualifikation gegenüber.

Häußle gehörte, ebenso wie Verteidigerkollege Robin Gartner, zum auserwählten Kreis jener Spieler, die für eines der Toptore der vergangenen Woche zur Wahl standen. Zur Nummer eins gekürt wurde aber das Tor von Brandon Maxwell vom heutigen Gegner VSV. Der Amerikaner hatte als erst fünfter Torhüter in der EBEL-Geschichte einen Treffer erzielt.

„Jede Partie ist ein Play-off-Spiel, für uns geht es ums Überleben.“