Stroll kauft sich beim Sponsor von Red Bull ein

Sport / 31.01.2020 • 21:46 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Investor Lawrence Stroll (r.) kaufte sich bei Aston Martin ein und verhilft Otmar Szafnauer, Teamchef bei Racing Point, zu einem neuen Sponsor. gepa
Investor Lawrence Stroll (r.) kaufte sich bei Aston Martin ein und verhilft Otmar Szafnauer, Teamchef bei Racing Point, zu einem neuen Sponsor. gepa

Aston Martin wechselt zum Rennstall von Racing Point.

Milton Keynes Der österreichisch-britische Formel-1-Rennstall Red Bull verliert seinen Titelsponsor Aston Martin nach 2020 an das Konkurrenzteam Racing Point. Ein Konsortium um den kanadischen Milliardär Lawrence Stroll hat für 182 Millionen britische Pfund (rund 215 Mill. Euro) einen Anteil von 16,7 Prozent an dem in der Krise steckenden Nobel-Automobilhersteller übernommen. Er bekam den Vorzug gegenüber dem chinesischen Autohersteller Geely, der ebenso Anteile erwerben wollte.

Vertrag beginnt ab 2021

Stroll hält bereits Anteile an Racing Point, das seinen Sohn Lance und Sergio Perez als Stammpiloten unterhält. Der Rennstall wird ab der Saison 2021 als Aston-Martin-Werksteam starten. Die ursprüngliche Laufzeit des Vertrages als Namensgeber soll zehn Jahre betragen, der Sponsordeal vorerst über fünf Jahre laufen.

Red Bull wird zudem so lange noch mit Aston Martin zusammenarbeiten, bis das Konzeptauto Valkyrie zur Serienreife gebracht worden ist. Aston Martin war schon 2016 als Innovationspartner beim Team, seit 2018 fuhren Max Verstappen und Co. dann als Aston Martin Red Bull Racing. Der auch aus den James-Bond-Filmen bekannte britische Sportwagenhersteller Aston Martin Lagonda steckt finanziell in der Krise.