Liverpool kickt weiter in einer eigenen Liga

Sport / 02.02.2020 • 20:20 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Roberto Firmino (l.) feiert mit Mo Salah dessen viertes Tor gegen Southampton.AFP
Roberto Firmino (l.) feiert mit Mo Salah dessen viertes Tor gegen Southampton.AFP

Liverpool Die Fans in Anfield sangen lautstark und träumen mehr denn je von der ersten Fußball-Meisterschaft seit 30 Jahren. Ihr FC Liverpool enteilt den Konkurrenten in der Premier League immer mehr, verzückt Fans und Medien. Es geht aber noch mehr, wenn man Trainer Jürgen Klopp reden hört. „Wir sind noch nicht mal annähernd perfekt“, sagte der Coach nach dem 4:0 (0:0)-Heimsieg gegen den FC Southampton. „Die Sache ist: uns ist es egal, dass wir nicht perfekt sind, wir wollen einfach unsere Fähigkeiten bestmöglich nutzen.“

Das reichte, um den Titelverteidiger und Tabellenzweiten Manchester City am Samstagabend zumindest vorerst auf 22 Punkte zu distanzieren – der größte Vorsprung, den jemals ein Team in der ersten englischen Fußball-Liga hatte. „Uns ging es nicht um einen 22-Punkte-Vorsprung“, sagte Klopp, „wir wollten am Ende des Tages 73 Punkte haben“.

Nach dem Heimerfolg verabschiedeten sich der Trainer und sein Team in eine laut Klopp dringend benötigte rund zweiwöchige Winterpause. Im Wiederholungsspiel des FA Cups am Dienstag gegen Drittligist Shrewsbury Town wird lediglich Liverpools Unter-23-Mannschaft auflaufen.