Julia Grabher als Teamleaderin bei Mission Klassenerhalt

Sport / 03.02.2020 • 20:23 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Julia Grabher hat bislang 18 Partien im Fed Cup gespielt. Im Einzel gab es zwei Siege und fünf Niederlagen und im Doppel zwei Siege und neun Niederlagen.GEPA
Julia Grabher hat bislang 18 Partien im Fed Cup gespielt. Im Einzel gab es zwei Siege und fünf Niederlagen und im Doppel zwei Siege und neun Niederlagen.GEPA

Österreichs Tennisdamen kämpfen in Estland um den Verbleib in der Europa/Afrika-Zone.

Tallinn Das österreichische Fed-Cup-Team bereitet sich seit Sonntag in Tallinn auf den ersten Saisonhöhepunkt vor. In der Hauptstadt Estlands spielen die 23-jährige Dornbirnerin Julia Grabher (WTA-221), Melanie Klaffner (29 Jahre, WTA 525), die 21 Jahre alte Mira Antonitsch (638) und die 17-jährige Fed-Cup-Debütantin Sinja Kraus (869) von Mittwoch bis Freitag (jeweils ab 15 Uhr MEZ) gegen Italien, Griechenland und Estland. Das von Kapitänin Marion Maruska ausgegebene Ziel lautet: Klassenerhalt in der Europa/Afrika-Zone I.

Haas sagte kurzfristig ab

Barbara Haas, Nummer 143 der Weltrangliste, sagte die Teilnahme kurzfristig ab. Die Oberösterreicherin qualifizierte sich über die Weltrangliste für den Hauptbewerb eines 250er-Turniers in Thailand, das unmittelbar nach dem Fed Cup ausgetragen wird und für sie eine große Chance darstellt, dem Ziel Top-100 näher zu kommen. „Natürlich sinken die Chancen, wenn die beste Spielerin nicht dabei ist“, erklärte Maruska nüchtern. „Auf der anderen Seite wäre es natürlich gut, wenn Österreich bald wieder eine Top-100-Spielerin hat.“

Die Aufgabe in Tallinn wird schwer: Griechenland hat mit Maria Sakkari (WTA 21) ebenso eine Top-30-Spielerin wie Estland mit Anett Kontaveit (WTA 22). Italien ist mannschaftlich stark. „Ich rechne damit, dass das Doppel in einigen Partien eine entscheidende Rolle spielen wird“, sagt Maruska.

Trotz der Ausgangslage zeigt sich die ÖTV-Kapitänin zuversichtlich. „Jede meiner Spielerinnen vermag besser zu spielen, als es das Ranking ausdrückt. Wir sind von der Papierform her zwar Außenseiter, aber nicht chancenlos.“

Beim in Esch-sur-Alzette (Lux) stattfindenden Pool A matchen sich die Ukraine, Kroatien und Bulgarien. Die Top-Zwei jeder Gruppe spielen am Samstag (12 Uhr) kreuzweise gegeneinander, die Sieger aus diesen Finalspielen bekommen die Möglichkeit, sich im April für das Weltgruppen-Finalturnier zu qualifizieren. Die jeweils Letztplatzierten beider Gruppen ermitteln am Samstag (12 Uhr) einen Absteiger in die Europa/Afrika-Zone II. Von ebendort ist die ÖTV-Equipe im Vorjahr ungeschlagen in Zone I aufgestiegen.