Vom Coach zum Spieler: Blitz-Comeback von Knowle

Sport / 05.02.2020 • 21:46 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Julian Knowle griff kurzfristig wieder ins Turniergeschehen ein. GEPA
Julian Knowle griff kurzfristig wieder ins Turniergeschehen ein. GEPA

Montpellier Zweieinhalb Jahre ist es her, dass Tennisspieler Julian Knowle sein letztes Doppel auf der ATP-Tour bestritten hat: Mitte September 2017 absolvierte der mittlerweile 45-Jährige gemeinsam mit Alexander Peya beim ATP-250-Turnier St. Petersburg sein letzten Bewerbspiel. Kein Wunder also, dass der gebürtige Harder und seit vielen Jahren in Wien Lebende auf der ATP-Seite als Inactive und dadurch ohne Ranking geführt wird.

Beim ATP-250-Hartplatzturnier in Montpellier (Dotation 606.350 Euro) kam es nun aber zum Blitz-Comeback von Knowle, der eigentlich nur als Coach von Dennis Novak vor Ort war. Bedingt durch den Rückzug des Deutschen Tim Pütz wurde ein Platz im 16er-Raster frei, Knowle/Novak waren die einzigen kurzfristig verfügbaren „Alternates“ und rückten so als Lucky Looser in den Doppel-Hauptbewerb.

Gegen die auf Position vier gesetzte britische Paarung Jamie Murray und Neal Skupski, Nummer 25 bzw. 28 in der Doppel-Weltrangliste, unterlag das ÖTV-Duo 1:6, 0:6.

In der laufenden Woche gibt es allerdings einen Spieler, der noch älter ist: Der 46 Jahre alte Inder Leander Paes hat beim Heimturnier in Pune gemeinsam mit Matthew Ebden das Viertelfinale erreicht.