Fußball: Alle jagen Regionalliga-Titelfavorit Saalfelden

Sport / 06.02.2020 • 21:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
 Im Frühling des Vorjahres spielte Julian Krnjic (r.) noch für das Akademie-Team. Im Herbst war er beim FC Dornbirn, nun wechselte er zum VfB Hohenems. <span class="copyright">gepa</span>
Im Frühling des Vorjahres spielte Julian Krnjic (r.) noch für das Akademie-Team. Im Herbst war er beim FC Dornbirn, nun wechselte er zum VfB Hohenems. gepa

VN.at-Eliteligaklubs DSV und Hohenems personell mit wenig Veränderungen im Winter, aber mit großen Hoffnungen.

Schwarzach Etwas mehr als einen Monat vor dem Frühjahrsstart in die Regionalliga West, oberes Play-off ist nun das Transferfenster geschlossen. Bei den beiden heimischen Teilnehmern, Rollfix Dornbirner SV und World-of-Jobs VfB Hohenems, gab es wenig Veränderungen im Kaderpersonal. So verpflichtete der Meister der VN.at-Eliteliga, der DSV, keinen einzigen neuen Spieler. Kein Wunder, kehren mit Sercan Altuntas, Michael Gehrer und Julian Schelling drei starke Leistungsträger nach überstandenen Verletzungen in den Kader zurück. „Wir wollen auch nach dem Frühjahr das beste Team im Vorarlberger Amateurfußball sein“, freut sich Marcel Lipburger auf die sportliche Herausforderung. Eine solche sieht der DSV-Sportchef auch für die Spieler, denn: „Der Konkurrenzkampf ist groß.“

„Wir wollten die Herausforderung auf sportlich hohem Niveau. Das ist wichtig für die Zukunft.“

Peter Jakubec, Trainer World-of-Jobs VfB Hohenems

Fünf Neue stehen im Kader des VfB. Damit reagierte man auf die langfristigen Ausfälle von Torjäger Kerim Kalkan und Matthias Brugger (beide Kreuzbandriss). Zudem machen die Verletzungen von Kapitän Fabian Pernstich (Ischias), Luka Dursun, Dominik Fessler, Johannes Klammer und Munehisa Sorgen. Dennoch benennt Trainer Peter Jakubec konkrete Ziele für das Frühjahr. „Für mich sind die beiden Mannschaften aus Salzburg Titelfavoriten. Wir wollen uns für Rang drei in Stellung bringen, wären aber auch mit Platz vier zufrieden.“

Elias Kircher holte sich in Salzburg mit dem SAK den Titel. <span class="copyright">VN/STIPLOVSEK</span>
Elias Kircher holte sich in Salzburg mit dem SAK den Titel. VN/STIPLOVSEK

Saalfelden mit klaren Zielen

Als einziger Verein der Sechserliga – gespielt werden 15 Runden – will Saalfelden die Lizenz für die 2. Liga beantragen. Sportlich wurde der Kader von Trainer Christian Ziege, dank finanzieller Unterstützung dreier US-Investoren, für das Titelrennen „fit“ gemacht, verbessert werden muss allerdings die Stadioninfrastruktur (Licht). Die Titelträger aus dem Tirol, Wörgl, und Salzburg, SAK mit dem Vorarlberger Elias Kircher, geben sich in der Meisterfrage bewusst vorsichtig. VN-tk