Dem Abstiegsspiel entkommen

Sport / 07.02.2020 • 21:32 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Julia Grabher wehrte sich beherzt, aber gegen die Weltranglisten-22. aus Estland stand die Vorarlbergerin auf verlorenem Posten.GEPA
Julia Grabher wehrte sich beherzt, aber gegen die Weltranglisten-22. aus Estland stand die Vorarlbergerin auf verlorenem Posten.GEPA

Doppel sicherte ÖTV-FedCup-Team Klassenerhalt.

Tallinn Das österreichische Damen-Tennisteam hat beim Fed-Cup-Turnier in Tallinn wie erhofft den Klassenerhalt in der Europa-Afrika-Zone I geschafft. Ohne die Nummer eins, Barbara Haas, verlor die Mannschaft von Kapitänin Marion Maruska zwar zwei von drei Partien, dank der Schützenhilfe von Italien reichte aber ein Sieg von Melanie Klaffner/Sinja Kraus beim 1:2 gegen Estland für den dritten Gruppenplatz. Italien fertigte Griechenland 3:0 ab und eröffnete den Österreicherinnen damit die Chance auf einen Verbleib in Division I. Gegen die estnischen Gastgeberinnen verloren zwar die anstelle der erkrankten Mira Antonitsch aufgebotene Klaffner (6:7, 2:6 gegen Elena Malygina) und Julia Grabher (1:6, 2:6 gegen die Weltranglisten-22. Anett Kontaveit) ihre Einzel, Klaffner und die 17-jährige Kraus schafften aber wie am Vortag gegen Griechenland (2:1) den entscheidenden Sieg. Estland hatte Kontaveit im Doppel geschont, das ÖTV-Duo gewann gegen Valeria Gorlats und Saara Orlav mit 6:2, 4:6, 6:0.

„Ich bin wirklich stolz und happy, dass wir das Ziel, das ich ausgegeben habe, erreicht haben“, sagte Maruska. „Nach dem Sieg gegen Griechenland habe ich zu glauben begonnen, dass wir es schaffen können. Dass das jetzt in der Gruppenphase passiert ist, ist umso schöner. Julia Grabher hatte als Nummer eins den großen Druck, bei 0:1 gegen deutlich besser klassierte Spielerinnen reingehen zu müssen.“

„Jede Einzelne hat ihren Part erfüllt. Das macht mich doch sehr stolz.“