Bittere Heimpleite von Handball Bregenz

Sport / 08.02.2020 • 21:30 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Bregenz-Trainer Markus Burger sieht seine Mannschaft in einer schweren Situation. <span class="copyright">GEPA</span>
Bregenz-Trainer Markus Burger sieht seine Mannschaft in einer schweren Situation. GEPA

Die Burger-Truppe verliert zuhause klar gegen HC Linz mit 25:32 (11:15).

Bregenz So sehr hatte man im Lager des österreichischen Rekordmeisters auf einen Sieg in der eigenen Halle gegen die Oberösterreicher gehofft, doch geworden ist es eine bittere Heimpleite. Die Linzer, denen im Angriff nahezu alles gelang, waren von Beginn an in Führung und die Gastgeber mussten das ganze Match über einem Rückstand hinterherrennen. Mit vielen verletzten Spielern war es den Bregenzern aber leider nicht möglich, das Match zu drehen und so endetet das Spiel 25:32.

„Wir wissen, dass wir eine schwierige Situation haben und gerade deswegen dürfen wir uns nicht so präsentieren, wie wir es heute getan haben. Wir müssen nun die nächsten zwei Wochen nutzen, um den Kopf frei zu bekommen und uns wieder zu fokussieren“.

Markus Burger, Trainer Handball Bregenz

Linzer von Beginn an am Drücker

Das Spiel begann mit den Linzern im Angriff, die mit 1:0 in Führung gehen konnten und einen schnellen Tempogegenstoß gleich zum 2:0 nutzten. Aleksic verhinderte in den kommenden Minuten mit tollen Paraden einen höheren Rückstand. Beim 3:0 in der 7. Minute und beim 4:0 in der 9. Minute war er allerdings machtlos. Bis zu diesem Zeitpunkt funktionierte bei den Bregenzern im Angriff nichts und so nahm Markus Burger eine Auszeit, um seine Burschen neu zu fokussieren. Vlatko Mitkov erlöste mit dem 1:4 die Hausherren von der Torsperre, doch gleich im Gegenzug fiel das 1:5 und Gangl musste zudem mit einer 2 Minuten-Strafe vom Feld, welche die Gastmannschaft zum 6. Tor nutzten. Das zweite Timeout der Bregenzer nahm Markus Burger nach 14 Minuten beim Stand von 3:8 und dies zeigte Wirkung, die Gastgeber kamen dank schöner Kombinationen auf 8:10 heran. Leider schlichen sich dann wieder technische Fehler bei den Bregenzern ein und so konnten die Linzer auf 8:13 davonziehen. Aleksic bewahrte die Hausherren vor dem 8:14 und so verkürzten Kritzinger und Engelhardt den Rückstand wieder auf 3 Tore. Aleksic, in der 1. Halbzeit der stärkste Bregenzer, parierte zwei Minuten vor Schluss einen 7-Meter, dennoch gingen die Linzer mit einer 15:11 Führung in die Pause.

Bregenzer ohne Mitspracherecht

Die Bregenzer erzielten in der 2. Halbzeit zwar das erste Tor, doch die Linzer konnten den Vorsprung schnell auf sechs Tore ausbauen. Beim Stand von 14:20 kam Ralf Patrick Häusle ins Tor. Neuzugang Alexander Engelhardt mit seinem zweiten Treffer, Klopcic vom Flügel, Engelhardt vom Kreis, mit seinem 3. Tor und nochmals Klopcic hielten die Bregenzer im Spiel, doch den Linzern gelang im Angriff nahezu alles. Zehn Minuten vor Schluss lautete der Spielstand 27:21 für Linz. Ante Esegovic warf nach seiner langen Verletzungspause seinen ersten Treffer, per 7 Meter zum 22:28 und als Häusle einen 7-Meter parierte und Babarskas in Unterzahl mit einem gefühlvollen Lupfer den Ball zum 23:28 versenkte, kam nochmals Stimmung in der Handball Arena auf. Doch schlussendlich hatten die Bregenzer heute den Linzern nichts entgegenzusetzen und der Endstand lautete 25:32 für die Linzer.

Handball

3. Qualifikationsrunde

Handball Bregenz – HC Linz AG 25:32 (11:15)

Handball-Arena Rieden,SR Mohler/ Hutecek

Bregenz Handball: ALEKSIC, HÄUSLE; FRÜHSTÜCK  1, BABARSKAS 7, KLOPCIC 4, BROMBEIS, LAMPERT 2, SCHNABL 1, KRITZINGER 1, WASSEL, SVECAK, MITKOV 5/2, GANGL, RAMIC, ENGELHARDT 3, ESEGOVIC 1/1.

HC Linz AG: BOKESCH, ZWICKLUHBER; BACHMANN 6/1, KISLINER 2, FALTHANSL-SCHEINECKER, PREINFALK 2, JURIC 6, SARALJLIC 4, KROPF, ZWICKLHUBER, KOSTESKI 6, KRESTEVSKI 4, KROPF E. 1, SELMANI 1/1