So will der EHC Lustenau noch den Titel holen

Sport / 08.02.2020 • 06:30 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Der EHC Lustenau will heute mit einem Sieg bei den RB Juniors in Salzburg die letzte Hürde zum Meistertitel nehmen. STIPLOVSEK

EHC Lustenau braucht in Salzburg einen Sieg mit zwei Toren Unterschied.

Markus Krautberger

Lustenau Trotz der unglücklichen 3:4-Heimniederlage imHinspiel um die österreichische Meisterschaft der Alps Hockey League gegen die RBB Juniors fahren dei Lustenauer mit viel Selbstvertrauen in die Mozartstadt. Zurecht, denn die Cracks von EHC-Headcoach Christian Weber zeigten beim ersten von zwei Finalduellen in der Lustenauer Rheinhalle ein starkes Spiel und gingen am Ende unglücklich als Verlierer vom Eis. „Es war ein tolles Spiel von uns und mit etwas Spielglück wären wir der Sieger gewesen. Trotz Niederlage haben wir gesehen, wie wir den Jungbullen weh tun können. Das gibt uns viel Mut für das Rückspiel,“ erklärt Weber.

„Die letzten beiden Spiele haben wir in Salzburg gewinnen können. Warum soll das heute nicht ebenfalls so sein?“

Max Wilfan, Kapitän EHC Lustenau

Siegeswillen

EHC-Kapitän Max Wilfan schlägt in dieselbe Kerbe wie der Coach, will von einer Vorentscheidung für die Salzburger nichts hören. Dabei sieht Wilfan sein Team aufgrund durch die Statistik bestärkt. „Die letzten beiden Spiele haben wir in Salzburg gewinnen können. Warum soll das heute nicht ebenfalls so sein? Wir konnten das Hinspiel mehr als ausgeglichen halten. Auch weil wir eine homogene Truppe sind, die den absoluten Siegeswillen in sich trägt,“ so der Kapitän.

Auf Rene Swette wird erneut viel Arbeit zukommen. <span class="copyright">STIPLOVSEK</span><span class="copyright"></span>
Auf Rene Swette wird erneut viel Arbeit zukommen. STIPLOVSEK

Der Schlüssel, um den Titel trotz 3:-Rückstand ins Ländle zu holen, wird sicher wieder die Disziplin sein. Da präsentierten sich die Weber-Schützlinge im Hinspiel stark, konnten dadurch vor allem die Offensive der Salzburger gut unter Kontrolle halten. Umgekehrt brachte man den Titelverteidiger mit schnellen Kontern immer wieder in Bedrängnis. Daran will man im Lager der Lustenauer auch festhalten. Dazu will man aber vor dem Tor einen Schuss mehr Kaltschnäuzigkeit zeigen. Erneut Großchancen wie von Chris D‘Alvise oder Frederik Rasmussen zu vernebeln, wäre im Volksgarten von Salzburg nicht von Vorteil. Um als Meister nach Vorarlberg zurückzukehren, müssen die Lustenauer einen Sieg mit zumindest zwei Toren Unterschied einfahren.

Eishockey

AHL, Finale um österreichische Meisterschaft

Rückspiel

RB Salzburg Juniors – EHC Lustenau Samstag

Eisarena Volksgarten, 19.15 Uhr

Hinspiel

EHC Lustenau – RB Salzburg Juniors 3:4

Erklärung: Es zählt in den beiden Spielen das bessere Torverhältnis