Eishockey: Innsbrucker führen die Bulldogs vor

Sport / 11.02.2020 • 23:45 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Jordan Subban, im Bild gegen Thomas Vallant, traf bei der 3:6-Niederlage in Innsbruck für die Bulldogs im Powerplay. <span class="copyright">DEC Media</span>
Jordan Subban, im Bild gegen Thomas Vallant, traf bei der 3:6-Niederlage in Innsbruck für die Bulldogs im Powerplay. DEC Media

Schwache DEC-Vorstellung bringt 3:6-Pleite.

Innsbruck Das war ein ordentlicher Dämpfer für Dornbirns Playoff-Bemühungen. Gegen Innsbruck, den vermeintlich schwächsten Gegner in der Zwischenrunde, kassierten die Bulldogs eine 3:6-Niederlage. Den Grundstein dafür legten die Messestädter bereits im Startdrittel, in dem sie vier Gegentreffer kassierten. „Eigentlich war das Spiel zu diesem Zeitpunkt schon entschieden. Ich kann mir nicht erklären, was schiefgelaufen ist“, so Dornbirns Stürmer Juhani Tamminen. Immerhin hat der Umfaller gegen die Tiroler keine gravierenden Auswirkungen auf die Tabellensituation. Nachdem Fehervar und Znojmo ebenfalls punktelos blieben, trennen den DEC weiterhin nur drei Zähler von einem Playoff-Platz.
Die mitgereisten Bulldogs-Fans konnten wohl selbst nicht glauben, was da nach 20 Minuten auf der Anzeigetafel stand. Dornbirn lag gegen die Haie bereits mit 1:4 zurück. Das Defensivkonzept, dass in ersten beiden Qualifikationsspielen noch der Schlüssel zum Erfolg war, zeigte gegen die Tiroler keine Wirkung. Die Gastgeber gingen nach einer schönen Kombination durch John Lammers in der dritten Minute in Führung. Ein Rückstand, von dem sich die Gäste bis zum Drittelende nicht mehr erholten. Die Tiroler legten zwischen der 15. und 18. Minute mit drei Treffern nach. Jesper Thörnberg (15.) Tyler Spurgeon (16.) und Caleb Herbert (18.) trugen sich in die Torschützenliste ein. Dieses Bestschießen der Tiroler unterbrach Jordan Subban in der 17. Minute mit einem Powerplay-Tor für Dornbirn. Damit deutete sich in der Heimstätte der Haie die Wiederholung der 1:6-Abfuhr vom 26. Dezember an. Beim letzten Auftritt in Innsbruck lagen die Messestädter nach dem ersten Drittel mit 0:3 zurück.

Ein kurzes Hoffen

Die restlichen vierzig Minuten wurde von einer Vielzahl von Strafen geprägt. Eine solche bescherte den Bulldogs den fünften Gegentreffer. Sacha Guimond traf in der 26. Minute für die Heimischen. Zwei Minuten vor der Pausensirene verkürzte das Team von Kai Suikkanen jedoch durch Tamminen in Überzahl auf 2:5. Als Matias Sointu in der 52. Minute nach einem Alleingang das 3:5 gelang, kam auf Seiten der Dornbirner kurz Hoffnung auf. Doch keine zwei Minuten später beendete Spurgeon mit dem dritten Innsbrucker Powerplay-Tor in diesem Spiel eine mögliche Schlussoffensive der Gäste. ABR