Bildstein/Hussl behaupten zweiten Platz

Sport / 12.02.2020 • 19:15 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Benjamin Bildstein und David Hussl sind perfekt aufeinander abgestimmt.OESV
Benjamin Bildstein und David Hussl sind perfekt aufeinander abgestimmt.OESV

Heute beginnt bei der Segelweltmeisterschaft vor Geelong/Australien die Goldflotte.

Geelong „Es war fehlerfrei, wir waren strategisch und taktisch am Punkt. Es ist schön zu sehen, dass wir im olympischen Jahr ganz vorne mitfahren können. Und das obwohl wir keine spezifische Vorbereitung auf die Regatta hatten und nicht mit dem allerbesten Material am Start sind“, freut sich Steuermann Benjamin Bildstein nach den Bewerben am dritten Tag der 49er-Segel-WM vor Geelong/Australien. Das Duo vom Yacht Club Bregenz geht am Donnerstag an zweiter Stelle hinter den fünffachen Weltmeistern Peter Burling und Blair Tuke aus Neuseeland in die Goldflotte. Bemerkenswert: Die aktuell besten sechs Teams im Zwischenklassement waren auch bei der vergangenen WM vor Auckland/Neuseeland alle in den Top-Acht. „Es wird sehr schwierig werden. Die WM-Goldflotte ist ein eigenes Kaliber, alle guten Boote kommen zusammen. Wir wollen weiterhin sauber segeln“, blickt der Tiroler Vorschoter Hussl auf die nächste Aufgabe.

Konstanz als Gradmesser

Bildstein/Hussl zeigen damit, nur knapp zwei Monate nach der WM vor Auckland, wo sie den den sechsen Platz belegten, dass sie zur absoluten Weltspitze bei den 49ers gehören. Immerhin dient die Regatta für einige Nationen zur nationalen Ausscheidung. Nach einer keineswegs befriedigenden Leistung bei der Ozeanienmeisterschaft macht sich beim Duo nunmehr das verstärkte Training bemerkbar. „Wir sind mitten im Aufbau, werden aber jeden Tag besser. Schritt für Schritt kommen wir näher und es läuft im Training schon sehr gut“, hatte Bildstein noch vor dem ersten Regatta-Tag bei der Weltmeisterschaft gemeint. Dabei verzichten sie bewusst auf den Einsatz ihres bestmöglichen Materials. Aus einem ganz bestimmten Grund: „Es ist sehr seicht hier und wenn wir kentern ist die Gefahr da, dass der Mast bricht“, meinte Bildstein auf Nachfrage. Umso erstaunlicher die Konstanz der beiden Qlympia-Segler mit drei zweiten Rängen am dritten WM-Tag.

„Es ist schön zu sehen, dass wir im olympischen Jahr ganz vorne mitfahren können.“