Eishockey: Bulldogs ziehen Punkte den Blumen vor

Sport / 14.02.2020 • 11:30 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Kevin Macierzynski und Jannik Fröwis kreuzen mit Valentin Leiler und Mario Brucker wieder die Schläger. GEPA

Dornbirn hat heute Linz zu Gast.

Dornbirn Punkte statt Blumen. Keaton Ellerby möchte die Fans des Dornbirner EC am Valentinstag mit einem Erfolgserlebnis gegen die Black Wings Linz verwöhnen. „Das wird ein aufregendes Spiel“, lässt er den Fans ausrichten. „Wir werden am Valentinstag eine gute Show bieten.“ Der Verteidiger sagt überzeugend: „Wir werden hartes und smartes Eishockey spielen. Dann haben wir gegen jeden Gegner in dieser Liga eine Chance.“

Doppelt motiviert

Sieben Spiele der Wahrheit warten auf den Dornbirner EC in den nächsten 16 Tagen. 17 Punkte werden wohl nötig sein, um den einen der drei Play-off-Plätze zu ergattern. Nach den Black Wings geht die Reise nach Szekesvehervar, die Ungarn sind dann am Dienstag in der Messeishalle zu Gast. In der entscheidenden Phase sind fünf Partien in nur zehn Tagen zu absolvieren.

„Wir sind nach der Niederlage in Innsbruck doppelt motiviert“, geht auch Ramon Schnetzer von einer Trendwende aus. „Nach der Pause waren wir körperlich woanders,“ beschreibt er den Grund für das 3:6 bei den Tirolern. „Wir waren im ersten Drittel nicht bereit. Aber wir wissen auch, wie mit so einer Situation umzugehen ist. Linz ist ein starkes Team. Wir müssen 60 Minuten unsere Leistung abrufen.“

Vor dem Spiel wird sich entscheiden, ob William Rapuzzi für ein Comeback bereit ist. Der Stürmer verletzte sich am 1. Jänner, bekam ein Gips verpasst. Seit letzter Woche steht er wieder auf dem Eis, möchte zurück in die Bulldogs-Aufstellung .
Linz konnte sich in drei der vier Saisonspiele gegen Dornbirn durchsetzen. Beim letzten Aufeinandertreffen im Ländle war das Team von Kai Suikkanen mit 4:3 in der Verlängerung erfolgreich. Die Stahlstädter, die heute u.a. auf den Dornbirner Stürmer Daniel Woger verzichten müssen, sind in diesem Jahr in der Fremde noch sieglos.