Rote Teufel haben eine Rechnung offen

Sport / 14.02.2020 • 12:30 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Bei der Heimniederlage letztes Jahr wurden die roten Teufel richtig in die Mangel genommen. SAMS

Gegen SC Ferlach will der Alpla HC Hard endlich ersten Saisonsieg einfahren.

Markus Krautberger

Hard Im Lager des Alpla HC Hard brennt man schon auf das Duell am dritten Spieltag der Bonusrunde mit dem SC kelag Ferlach. Denn mit den Kärntnern kommt die Mannschaft in die Sporthalle am See (19 Uhr), gegen die man im Laufe dieser Saison noch kein Match gewinnen konnte. Zudem fügten die Handballer aus der Büchsenmacherstadt den roten Teufeln vom Bodensee im Oktober gar eine bittere 27:30-Heimniederlage zu, ein Novum in der Geschichte der Kärntner, bedeutet dieser Sieg auch den ersten je gewonnenen Punkt beim HC Hard. Nicht genug, in Kärnten gelang der Mannschaft von Hard-Trainer Klaus Gärtner nur ein 23:23-Remis. Heute soll es endlich zum ersten Sieg gegen Ferlach kommen. Doch man ist gewarnt, die Südkärntner haben sich während der Saison stark steigern können, schafften unter Trainer Sinisa Markota erstmals in der Vereinsgeschichte den Einzug in die Bonusrunde der besten fünf Mannschaften Österreichs. Den Grund für die Leistungsexplosion kennt Hard-Coach Gärtner: „Ferlach hat sich vor der Spielzeit enorm clever verstärkt. Alle Legionäre haben eingeschlagen. In den beiden Partien gegen sie sind wir zum einem an der eigenen Chancenverwertung gescheitert. Zum anderen haben wir uns mit ihrer 3:2:1-Abwehr richtig schwer getan und Goalie Gorazd Skof hat gegen uns immer einen Sterntag erwischt.“ Zumindest über Ferlach-Tormann Skof braucht man sich beim HC Hard nicht mehr den Kopf zu zerbrechen, er hat mittlerweile die Kärntner verlassen und ist in die deutsche Bundesliga zum TSG Friesenheim gewechselt.

„Meine Jungs sind richtig heiß auf eine Revanche für die Heimniederlage.“

Klaus Gärtner, Trainer HC Hard

Heiß auf Revanche

Für die Vorarlberger gilt, neben dem Aspekt mit den Kärntner noch „ein Hühnchen rupfen zu wollen“, als Tabellenzweiter Punkte gut zu machen auf den Spitzenreiter Fivers Margareten. Mit einem vollen Erfolg könnte man bis auf einen Punkt herankommen. Dafür kann Trainer Gärtner bis auf den langzeitverletzten Nejc Zmavc auf alle Spieler zurückgreifen, auch auf Boris Zivkovic, der nach dem Spiel gegen UHK Krems mit einigen Blessuren zu kämpfen hatte. „Meine Jungs sind richtig heiß auf eine Revanche für die Heimniederlage im letzten Oktober,“ läßt Gärtner einblicken. Auch die Fans der roten Teufel sollten richtig heiß sein auf die Partie in der Sporthalle am See. Denn mit Schlusspfiff heißt es: Geduld haben. Das nächste Heimspiel findet erst in sechs Wochen statt.

Handball

Bonusrunde, 3. Spieltag

Alpla HC Hard – SC Ferlach Freitag

Sporthalle am See, 19 Uhr, SR Begovic/Bubalo