Ski alpin: Erwartungen übertroffen

Sport / 14.02.2020 • 10:30 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Katharina Liensberger freut sich nach 27 Tagen Rennpause auf den nächsten Einsatz am Wochenende in Kranjska Gora. gepa

Katharina Liensberger geht gut vorbereitet in die nächsten Weltcuprennen.

Kranjska Gora Fast vier Wochen Rennpause gehen morgen für Katharina Liensberger zu Ende. 27 Tage liegen zwischen dem letzten Einsatz beim Parallel-Riesentorlauf in Sestriere und dem Riesentorlauf in Kranjska Gora. Von Ruhe und ausspannen war aber keine Rede. „Nein“, lächelt Liensberger. „Erholen ja, ausspannen klingt vielleicht schon etwas übertrieben. Ich konnte die Zeit, vor allem die letzten Tage, gut zum trainieren nutzen. Sowohl körperlich, als auch auf Schnee, ging die Arbeit weiter. Ich freue mich jetzt sehr auf die nächsten Rennen in Kranjska Gora.“

Drei Trainingskurse

Liensberger und das Technikteam schlugen die Zelte zuerst auf der Reiteralm, dann im Sarntal und zuletzt am Weißensee in Kärnten auf. Mit abgestimmten Training auf den Riesentorlauf morgen und den Slalom am Sonntag in Slowenien. „Die Aufteilung auf die beiden Disziplinen war gleichmäßig, wobei ich persönlich immer etwas mehr Trainingstage im Slalom als im Riesenslalom bevorzuge“, erzählt die 22-Jährige. Im Riesenslalom gab es für Liensberger neue Ski. „Sonst hat es seit den ersten Rennen keine größeren Veränderungen gegeben.

„Ich freue mich riesig über meine Erfolge, das ist die absolut beste Saison meiner Karriere.“

Katharina Liensberger

Liensberger konnte sich im Slalom-Weltcup vom siebten auf den vierten Platz vorarbeiten. „Ich freue mich riesig über meine Erfolge in dieser Saison, das ist die absolut beste in meiner Rennlaufkarriere. Dass es mir gelungen ist, im Slalom immer ein Top-sieben-Ergebnis einzufahren, bin erstmals in meiner Karriere im Riesentorlauf mit Platz drei in Lienz auf das Podest gefahren. Damit habe ich meine Erwartungen absolut übertroffen.“ Auch ein anderes Vorhaben will Liensberger mit Saisonende erreicht haben: „Ich habe hohe Erwartungen. Beim Saisonauftakt im November hat es ein großes Ziel gegeben: Ich will diese Saison gesund abschließen.“

Kombination ist kein Thema

Ein Start in einem der beiden Kombinationsbewerbe in Crans Montana nächste Woche oder dann in La Thuile ist kein Thema. „In dieser Saison liegt mein Fokus ganz auf den technischen Disziplinen, da ist nichts anderes geplant. Für die Zukunft bin ich offen.“ Apropos Zukunft: Gibt es schon Planungen für den nächsten Winter? „Nein, noch gar nicht. Die neue Saison beginnt für mich mit dem ersten Tag nach dem letzten Rennen in dieser Saison.“