Eishockey: EHC zurück in der Spur, VEU kämpft um Platz eins

Sport / 15.02.2020 • 09:10 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die VEU bangt nach einer Verletzung um Dylan Stanley, heute in Fassa wird der beste Scorer der Liga auf jeden Fall fehlen.<span class="copyright">Lerch</span>
Die VEU bangt nach einer Verletzung um Dylan Stanley, heute in Fassa wird der beste Scorer der Liga auf jeden Fall fehlen.Lerch

Lustenau setzt sich in Klagenfurt 5:1 durch, vier Assists von Duda.

Klagenfurt, Feldkirch Der EHC Lustenau hatte die Partie in Klagenfurt schnell in die richtigen Bahnen gebracht. Nach 31 Sekunden erzielte Ryan Glenn den 1:0-Führungstreffer für das Team von Christian Weber, die Vorarbeit leistete Neuzugang Radek Duda. Der 41-jährige Tscheche, für den verletzten Colin Long verpflichtet, war dann auch bei drei weiteren Lustenau-Toren der Vorbereiter. Chris D‘Alvise (7.) in doppelter Überzahl, Mark Hurtubise (26.) und Maximilian Wilfan (27.) waren mit einer 4:0-Führung zur Stelle, ehe Rok Kapel (35.9 für das KAC-Farmteam zum Ehrentreffer kam. Frederik Rasmussen (39.) stellten den 5:1-Endstand her.


Die VEU Feldkirch kann in den nächsten beiden Runden den Grundstein für die Play-off-Teilnahme legen. Die Mannen von Michael Lampert treffen nach zwei 3:0-Erfolgen in der Qualifikationsrunde B heute auswärts und in einer Woche in Feldkirch auf Tabellenführer Fassa. „Das wird alles andere als einfach“, weiß Lampert. „Aber es ist machbar. Wir müssen geduldig sein, und unsere Chancen nutzen.“ In beiden Saisonspielen siegten die Italiener. Schwer wiegt bei der VEU der Ausfall von Liga-Topscorer Dylan Stanley. „Es gibt eine kleine Hoffnung, dass er konservativ behandelt werden kann“, sagt Lampert nach einer ersten MRT-Untersuchung. „Bis Montag wissen wir mehr.“

Für den EC Bregenzerwald ist der Play-off-Zug nach zwei Niederlagen wohl abgefahren. Dennoch ist heute im Duell der bisher punktelosen Mannschaften in der Qualifikationsrunde B ein Sieg Pflicht. „Wir haben uns mit Unachtsamkeiten selbst um den Sieg gebracht“, meinte Trainer Markus Juurikkala nach der 3:4 gegen Fassa. „Jammern hilft nichts, wir müssen uns auf die verbleibenden Runden konzentrieren und in Linz wieder voll attackieren.“ Die beiden bisherigen Saisonduelle gingen an die Wälder, die ihre letzten drei Spiele in Folge aber verloren haben. Linz wartet bereits seit 31 Spielen auf einen Sieg.