Eishockey: Viertelfinale ist in weiter Ferne

Sport / 15.02.2020 • 08:10 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die Dornbirn-Stürmer Tomi Körkkö und Kevin Macierzynski mühen sich gegen Linz-Torhüter Jeff Glass und Troy Rutkowski ab. <span class="copyright">Stiplovsek</span>
Die Dornbirn-Stürmer Tomi Körkkö und Kevin Macierzynski mühen sich gegen Linz-Torhüter Jeff Glass und Troy Rutkowski ab. Stiplovsek

Bulldogs verlieren gegen Linz mit 2:6

Dornbirn Ein Doppelschlag innerhalb von 20 Sekunden am Beginn des Schlussdrittels zum 2:4 für Linz bedeuteten die Vorentscheidung in diesem Match. Bis dahin hielt Dornbirn in einer hart geführten Partie mit, nach 40 Minuten stand es noch 2:2. „Hergeschenkt trifft es ganz gut“, fiel Dornbirns Stürmer Emilio Romig dazu ein. Am Ende verloren die Bulldogs mit 2:6. Damit rückt das Viertelfinale für die Messestädter in weite Ferne. Dornbirn fehlen mittlerweile sieben Punkte auf einen Play-off-Platz. Zeit zum Durchschnaufen bleibt keine, morgen müssen Stefan Häußle und Kollegen in Fehervar (17.30 Uhr) antreten.

40 Minuten sind zu wenig

Das Match gegen Linz begann verheißungsvoll, da William Rapuzzi nach knapp sechswöchiger Verletzungspause sein Comeback feierte. „Es ist eigentlich schon ganz gut gegangen. Ich hatte kaum Schmerzen“, meinte der Amerikaner. Die Freude über den Rückkehrer war in der vierten Minute schon wieder verfolgen. Matias Sointu bekam den Ellbogen von Linz-Verteidiger Raphael Wolf ins Gesicht. Der Finne verließ benommen das Eis, kehrte zwar nochmals zurück aber musste nach dem Spiel mit Verdacht auf eine Gehirnerschütterung ins Krankenhaus.
Bis auf die Chancen von Rick Schofield (13.) und dem Alleingang von Samuel Fejes (17.) zeigten die Gastgeber im Startdrittel eine solide Verteidigungsarbeit. Nach vorne gelang vorerst nicht viel, der sechste Schuss der Gastgeber im Startdrittel hatte es aber in sich. Tommi Körkkös Schlenzer passte exakt ins Kreuzeck. Linz drückte auf den Ausgleich. Nachdem in der 23. Minute Dan DaSilva die Scheibe noch an den Pfosten beförderte, war Alexander Cijan eine Minute später erfolgreicher. Ein ideales Zuspiel lenkte er an Järvenpää vorbei in die Maschen. Den Hausherren gelang in der 32. Minute durch Romig erneut in Führung. Diese war aber nur von kurzer Dauer, denn drei Minuten später glich Schofield in Unterzahl aus. Insgesamt war das Mitteldrittel von etlichen Härteeinlagen geprägt, die nur zum Teil zu Strafen führten.


Im Schlussdrittel war der Widerstand der Hausherren nach fünf Minuten gebrochen. Nach dem Linzer Doppelschlag durch Brian Lebler und Marco Brucker (43.) traf Lebler in der 45. Minute zum fünften Mal für die Gäste. Dornbirns hatte dem nichts mehr entgegenzusetzen und kassierte in der 59. den sechsten Gegentreffer. ABR